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Veranstaltungen in der Villa Brahms

Aktuelle Termine

Samstag, 26.06.2021 | 15:00 Uhr
SOMMERGÄSTE I
Saint-Saëns

Info

Man hat ihn als »französischen Beethoven« bezeichnet: Camille Saint-Saëns (1835–1921), dessen Todestag sich 2021 zum 100. Mal jährt. Wie der große Wiener Klassiker komponiert er in einer Vielzahl musikalischer Gattungen und bekennt: »Ja, ich bin ein Klassizist, von frühester Kindheit an aufgewachsen im Geist Mozarts, Haydns und Beethovens.« Hierin gründet auch Saint-Saëns‘ Faible für Kammermusik, die er als einer der Ersten dem opernorientierten französischen Publikum des 19. Jahrhunderts näherbringt. Am »Sommergäste«-Wochenende zur Wiedereröffnung der Villa Brahms lässt sich davon eine gattungs- wie besetzungsmäßig abwechslungsreiche Mischung erleben: von Saint-Saëns‘ Caprice über dänische und russische Melodien op. 79, die er der russischen Zarin und vormals dänischen Prinzessin widmet, führt das Programm mit Studierenden der MHL über die von Debussy inspirierte, klanglich raffinierte Harfenfantasie op. 124 bis zum frühlingshaft sprudelnden Klavierquartett B-Dur op. 41, das im Reigen der großen romantischen Klavierquartette zu Unrecht oft vergessen wird. Es moderiert Stefan Weymar, Musikbibliothekar am Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck.

Mit der moderierten Kammermusikreihe »Sommergäste« wendet sich das Institut nach mehr als sechs Monaten erstmals wieder an die Öffentlichkeit. In den historischen Räumlichkeiten des Erdgeschosses wurden dringend notwendige Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Nun erstrahlt das ehemalige Landhaus in neuem Glanz. Die ersten Konzerte sind den Professores Renate und Kurt Hofmann gewidmet, die das Institut seit seiner Gründung im Jahre 1990 als An-Institut der MHL geleitet haben. Auf ihrer einzigartigen Sammlung zu Johannes Brahms und seinem Umfeld baut bis heute die Arbeit des Brahms-Instituts auf. Am 18. Mai 2021 konnte Kurt Hofmann seinen 90. Geburtstag feiern, am 14. Juli wird seine Frau Renate 80 Jahre.

Das Museum in der Villa Brahms öffnet seine Türen zur Ausstellung »Johannes Brahms – Beziehungszauber« für Konzertbesucherinnen und -besucher jeweils eine Stunde vor und nach der Veranstaltung. Rund 60 wertvolle Musikhandschriften, Widmungswerke, Briefe und Fotografien zeichnen das Beziehungsgeflecht rund um den Komponisten nach.



Programm:

Camille Saint-Saëns (1835–1921)

Caprice sur des airs danois et russes für Flöte, Oboe, Klarinette und Klavier op. 79

Fantaisie A-Dur für Violine und Harfe op. 124

Klavierquartett B-Dur op. 41


Mitwirkende:

Juliana Alejandra Díaz Chico Flöte

Jesus Colmenarez Oboe

Juan Carlos Guerrero Klarinette

Esther Herrmann, Nao Tohara Violine

Bennet Morrice-Oltmann Viola

Rafael Menges Violoncello

Andrea D’Alonzo, Yuika Matsudo Klavier

Swantje Wittenhagen Harfe

Stefan Weymar Moderation


Anmeldung mit vollständigen Kontaktdaten erforderlich ab 7.6. unter tickets.brahms-institut@mh-luebeck.de.
Laut der aktuellen Landesverordnung erhalten nur Personen Zutritt, die einen der sogenannten „3G“-Nachweise (geimpft, getestet oder genesen) erbringen. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Anmeldung.
Das Tragen eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes ist für die gesamte Dauer des Aufenthalts verpflichtend vorgeschrieben.
Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über ggf. aktualisierte Hygieneauflagen unter www.brahms-institut.de.
Sonntag, 27.06.2021 | 11:00 Uhr
SOMMERGÄSTE II
Schumann und Brahms

Info

Robert Schumanns Carnaval op. 9 eröffnet den Morgen in der Villa Brahms – laut Selbsteinschätzung des Komponisten ein »humoristischer Maskenroman«, der musikalische Portraits von Mitgliedern des fiktiven ›Davidsbundes‹ mit der Sphäre der Commedia dellʼarte vereint. Das motivische und harmonische Gravitationszentrum bilden musikalische Chiffren – die Sphinxes – die sich mit den Noten as c h oder a es c h auf das Städtchen Asch zurückführen lassen, aus dem Schumanns einstige Geliebte Ernestine von Fricken stammt. Nachdem Schumann mit dem Artikel Neue Bahnen den 23 Jahre jüngeren Johannes Brahms gleich einem Messias in die Musikwelt einführt, vernichtet Letzterer unter dem großen Druck, der nun auf ihm lastet, mehrere frühe Kompositionen, darunter auch einige Klaviertrios. Das erste Trio, das er letztendlich doch unter Zweifeln veröffentlicht, ist das H-Dur-Trio op. 8. Erklingen wird es am 27. Juni allerdings in der zweiten, stark überarbeiteten Fassung, die Brahms acht Jahre vor seinem Tod anfertigte. Reizvoll verbinden sich in dieser Version die jugendlich-schwärmerischen Themen mit der kompositorischen Finesse des reifen Komponisten. Es musizieren Studierende der MHL, die Moderation übernimmt die Doktorandin Lea Kollath.

Mit der moderierten Kammermusikreihe »Sommergäste« wendet sich das Brahms-Institut nach mehr als sechs Monaten erstmals wieder an die Öffentlichkeit. In den historischen Räumlichkeiten des Erdgeschosses wurden dringend notwendige Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Nun erstrahlt das ehemalige Landhaus in neuem Glanz. Die ersten Konzerte sind den Professores Renate und Kurt Hofmann gewidmet, die das Institut seit seiner Gründung im Jahre 1990 als An-Institut der MHL geleitet haben. Auf ihrer einzigartigen Sammlung zu Johannes Brahms und seinem Umfeld baut bis heute die Arbeit des Brahms-Instituts auf. Am 18. Mai 2021 konnte Kurt Hofmann seinen 90. Geburtstag feiern, am 14. Juli wird seine Frau Renate 80 Jahre.

Das Museum in der Villa Brahms öffnet seine Türen zur Ausstellung »Johannes Brahms – Beziehungszauber« für Konzertbesucherinnen und -besucher jeweils eine Stunde vor und nach der Veranstaltung. Rund 60 wertvolle Musikhandschriften, Widmungswerke, Briefe und Fotografien zeichnen das Beziehungsgeflecht rund um den Komponisten nach.



Programm:

Robert Schumann (1810 – 1856)

Carnaval. Scènes mignonnes […] sur quatre notes op. 9

Johannes Brahms (1833 – 1897)

Klaviertrio H-Dur op. 8
Mitwirkende:

Alexandra Suhr Violine

Florian Schmidt Violoncello

Jakob Linowitzki, Fabian Luchterhandt Klavier

Lea Kollath Moderation

Anmeldung mit vollständigen Kontaktdaten erforderlich ab 7.6. unter tickets.brahms-institut@mh-luebeck.de.
Laut der aktuellen Landesverordnung erhalten nur Personen Zutritt, die einen der sogenannten „3G“-Nachweise (geimpft, getestet oder genesen) erbringen. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Anmeldung.
Das Tragen eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes ist für die gesamte Dauer des Aufenthalts verpflichtend vorgeschrieben.
Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über ggf. aktualisierte Hygieneauflagen unter www.brahms-institut.de.
Sonntag, 27.06.2021 | 15:00 Uhr
SOMMERGÄSTE III
Beethoven und Schumann

Info

Das dritte Konzert der »Sommergäste-Reihe« widmet sich der Klaviermusik Beethovens und Schumanns: Nicht einfach »Sonate«, sondern »Sonata quasi una Fantasia« betitelt Beethoven seine Klaviersonate Nr. 13 Es-Dur. Rund 35 Jahre später reagiert Robert Schumann auf den Aufruf für ein Bonner Beethoven-Denkmal kaum zufällig mit seiner Fantasie C-Dur op. 17. Neben Beethoven spielt hier der eigene Liebesschmerz um die ihm verloren geglaubte Clara Wieck eine zentrale Rolle: Die Fantasie sei, so Schumann, »wohl mein Passioniertestes, was ich je gemacht – eine tiefe Klage um Dich.« Es musizieren die beiden Pianisten Julian Lentz und Alvin Song, beide Studierende der MHL. Die Moderation übernimmt Teresa Cäcilia Ramming, Doktorandin und Volontärin am Brahms-Institut der MHL.

Mit der moderierten Kammermusikreihe »Sommergäste« wendet sich Institut nach mehr als sechs Monaten erstmals wieder an die Öffentlichkeit. In den historischen Räumlichkeiten des Erdgeschosses wurden dringend notwendige Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Nun erstrahlt das ehemalige Landhaus in neuem Glanz. Die ersten Konzerte sind den Professores Renate und Kurt Hofmann gewidmet, die das Institut seit seiner Gründung im Jahre 1990 als An-Institut der MHL geleitet haben. Auf ihrer einzigartigen Sammlung zu Johannes Brahms und seinem Umfeld baut bis heute die Arbeit des Brahms-Instituts auf. Am 18. Mai 2021 konnte Kurt Hofmann seinen 90. Geburtstag feiern, am 14. Juli wird seine Frau Renate 80 Jahre.

Das Museum in der Villa Brahms öffnet seine Türen zur Ausstellung »Johannes Brahms – Beziehungszauber« für Konzertbesucherinnen und -besucher jeweils eine Stunde vor und nach der Veranstaltung. Rund 60 wertvolle Musikhandschriften, Widmungswerke, Briefe und Fotografien zeichnen das Beziehungsgeflecht rund um den Komponisten nach.



Programm:

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)

Sonate Nr. 13 Es-Dur op. 27 Nr. 3

Robert Schumann (1810 – 1856)

Fantasie C-Dur op. 17



Mitwirkende:

Andrea d’Alonzo, Alvin Song Klavier

Teresa Cäcilia Ramming Moderation


Anmeldung mit vollständigen Kontaktdaten erforderlich ab 7.6. unter tickets.brahms-institut@mh-luebeck.de.
Laut der aktuellen Landesverordnung erhalten nur Personen Zutritt, die einen der sogenannten „3G“-Nachweise (geimpft, getestet oder genesen) erbringen. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Anmeldung.
Das Tragen eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes ist für die gesamte Dauer des Aufenthalts verpflichtend vorgeschrieben.
Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über ggf. aktualisierte Hygieneauflagen unter www.brahms-institut.de.
Freitag, 02.07.2021 | 19:00 Uhr
Zu Gast bei Brahms
Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Biba im Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Sandberger
Live-Stream aus der Villa Brahms

Info

Mehr als vier Jahrzehnte lang war Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Biba Direktor von Archiv, Bibliothek und Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und somit Hüter kostbarster Schätze, die bei Musikern, Wissenschaftlerinnen und Musikbegeisterten aus aller Welt Sehnsüchte wecken: Allen voran seien die faszinierenden Handschriften aus der Feder von Mozart, Haydn, Beethoven oder Brahms genannt. Als international renommierter Musikwissenschaftler hat Otto Biba beeindruckende Musikausstellungen in Europa, den USA und Japan kuratiert. Er kann zahlreiche Publikationen zur Musikgeschichte der 17. bis 20. Jahrhunderts vorweisen und mehr als 120 Editionen musikalischer Werke aus Barock, Klassik und Romantik.

Am 1. Juli tritt er nun in den wohlverdienten Ruhestand und bringt einen Koffer voller überraschender Forschungserkenntnisse, interessanter Begegnungen und vergnüglicher Anekdoten mit nach Lübeck. Im Gespräch mit dem Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger geht es neben seinem Forschungsschwerpunkt Johannes Brahms auch um Franz Schubert, zu dem die beiden Musikwissenschaftler den Podcast des diesjährigen Schleswig-Holstein Musik Festival produzieren.

Die MHL-Studierenden Moritz Heinrich und Leander Gosch spielen Ländler von Franz Schubert und Walzer von Johannes Brahms vierhändig am Steinway-Flügel im Hansensaal der Villa Brahms.


Programm:

Franz Schubert

Ländler D. 366 Nr. 1 – 11

Johannes Brahms

Walzer Op. 39 Nr. 1 – 6, 14


Mitwirkende:

Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Biba

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Moritz Heinrich, Leander Gosch Klavier


Weitere Informationen:

Prof. Dr. Dr. h.c. Otto Biba ist freischaffender Musikwissenschaftler und bis 30. Juni 2021 Direktor von Archiv, Bibliothek und Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Musikgeschichte des 17. bis 20. Jahrhunderts, vor allem zu Kirchen- und Adelsmusik sowie zum Musikinstrumentenbau, zu Mozart, Haydn, Beethoven, Schubert und Brahms, zur Musikgeschichte Wiens sowie zur Geschichte des Konzertwesens sind erschienen. Otto Biba war Kurator von Musikausstellungen in Europa, USA und Japan und kann Editionen von mehr als 120 musikalischen Werken aus Barock, Klassik und Romantik vorweisen. Er ist Mitglied mehrerer internationaler musikwissenschaftlicher Gremien und regelmäßig Vorträge in Europa und Übersee.

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger ist Professor für Musikwissenschaft und Leiter des Brahms-Instituts an der Musikhochschule Lübeck. Promotion mit einer Arbeit über »Das Bach-Bild Philipp Spittas«, die mit dem Preis der Joachim Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften ausgezeichnet wurde. Publikationen erschienen zur Musikgeschichte des 17. bis 21. Jahrhunderts. Hauptarbeitsgebiete sind neben dem Schwerpunkt Brahms biografisch-historische, rezeptionshistorische und wissenschaftsgeschichtliche Fragestellungen. Als Autor und Moderator ist er für verschiedene ARD-Anstalten tätig und berät mehrere Festivals. Seit 2013 ist er Projektleiter des Brahms-Festivals der Musikhochschule Lübeck.

Der 21-jährige Pianist Leander Gosch erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sechs Jahren, mit 16 trat er in die Förderklasse für musikalisch hochtalentierte Jugendliche der Jugendmusikschule Hamburg ein. Er ist mehrfacher erster Preisträger verschiedener Wettbewerbe, u.a. »Jugend Musiziert«, »Theodor Leschetizky Klavierwettbewerb Polnischer Musik«, »Hamburger Instrumental Wettbewerb« und »2nd chinese-german young piano competition«. 2019 hat Leander Gosch sein Studium an der Musikhochschule Lübeck aufgenommen, in der Klasse von Prof. Konrad Elser.

Moritz Heinrich wurde 2000 in Hamburg geboren. Von 2014 bis 2015 wurde er als Mitglied der »young academy rostock« von Prof. Stefan Imorde unterrichtet und seit 2015 von Prof. Manfred Aust als Jungstudent an der Musikhochschule Lübeck, in dessen Klasse er seit 2019 sein Bachelorstudium absolviert. Moritz Heinrich ist mehrfacher Preisträger des Bundeswettbewerbes »Jugend musiziert« und des »Hamburger Instrumental Wettbewerbs«. Zudem gewann er Sonderpreise der Mozart-Gesellschaft HAMBURG e.V. Moritz Heinrich konzertierte u.a. als Bundespreisträger für das Land Schleswig-Holstein im Vierländerkonzert des NDR mit Radioausstrahlung und in Abschlusskonzerten der Wentorfer Kulturwoche.



Die Veranstaltung ist im Live-Stream unter www.brahms-institut.de zu verfolgen. Auch eine begrenzte Anzahl von Gästen ist in Präsenz zugelassen. Hierfür ist eine Anmeldung erforderlich unter tickets.brahms-institut@mh-luebeck.de. Laut der aktuellen Landesverordnung erhalten nur Personen Zutritt, die einen der sogenannten „3G“-Nachweise (geimpft, getestet oder genesen) erbringen. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Anmeldung. Das Tragen eines medizinischen Mund- und Nasenschutzes ist für die gesamte Dauer des Aufenthalts verpflichtend vorgeschrieben. Zur Nachverfolgung werden wir Ihre Kontaktdaten erfassen. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über ggf. aktualisierte Hygieneauflagen unter www.brahms-institut.de.
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