Veranstaltungen in der Villa Brahms / Rückblick

Im Rahmen unserer Reihe Musik im Museum laden wir Sie regelmäßig zu musikalischen Events mit hochkarätiger Besetzung ein.

Hier finden Sie eine Rückschau auf die vergangenen Veranstaltungen in chronologisch rückläufiger Reihenfolge.
Aktuelle Termine entnehmen Sie bitte unserem Veranstaltungskalender.


Robert Schumann in »Melancholikus-Pose«

Samstag, 30.06.2018, 10–14 Uhr

Symposium

Schumann-Aspekte

Museum Behnhaus Drägerhaus, Königstraße 9-11, 23552 Lübeck

Info

Zum Schumann-Schwerpunkt des Schleswig-Holstein Musik Festival nimmt das gemeinsame Symposium von SHMF und Brahms-Institut den deutschen Romantiker näher in den Blick. Die Vorträge thematisieren die Idee des „Poetischen“ bei Schumann, seine psychische Erkrankung, sein Verhältnis zum jungen Brahms sowie seine Essays und Musikkritiken: Schon der junge Schumann sehnt sich nach einer freundschaftlichen Verbindung mit all jenen, die mit ihm das künstlerische Ziel verfolgten, „die Poesie der Kunst“ zu Ehren zu bringen.

Schumann selbst figuriert unter den „Davidsbündlern“ als Doppelnatur: einerseits als der feurige, ungestüme „Florestan“, andererseits als der feinsinnige, milde, auch in seinen Kritiken nie verletzende „Eusebius“. Der Grenzgänger Schumann ist schließlich ein ambitionierter Musikschriftsteller: Das Spektrum seiner Essays reicht von Lobeshymnen bis hin zu polemischen Verrissen. Doch wo immer sich vielversprechendes Neues an „poetischer“ Musik regt, macht er emphatisch darauf aufmerksam: auf Chopin, Berlioz und noch 1853 in seinem letzten, prophetischen Artikel „Neue Bahnen“ auf den jungen Johannes Brahms.

Programm

10:00
Einführung
Prof. Dr. Wolfgang Sandberger (Lübeck)

10:20
Robert Schumann und die Idee des Poetischen – eine eherne Verbindung?
PD Dr. Christiane Tewinkel (Berlin)

11:00
Zwei Lesarten: Eichendorffs „Mondnacht“ bei Schumann und Brahms
Prof. Dr. Friederike Wißmann (Dresden)

12:10
… Leb wohl, du Liebe! Dein Robert. Robert und Clara Schumann in Zeugnissen aus Bonn-Endenich
Prof. Dr. Reinhard Steinberg (München)

12:50
Robert Schumann als Musikschriftsteller
Dr. Eleonore Büning (Berlin)

Eintritt 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf:
via Internet: Schleswig-Holstein Musik-Festival
oder telefonisch unter: 0431/237070.


Hanns-Josef Ortheil

Freitag, 29.06.2018, 18 Uhr

Ausstellugseröffnung

Neue Bahnen – Robert Schumann und Johannes Brahms

»Mein Leben mit Robert Schumann«
Prof. Dr. Hanns-Josef Ortheil im Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Sandberger

Grußworte
Prof. Rico Gubler Präsident der Musikhochschule Lübeck
Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Leiter des Brahms-Instituts an der Musikhochschule Lübeck

Einführung in die Ausstellung mit
Prof. Dr. Wolfgang Sandberger und Stefan Weymar M.A.

Werke von Schumann und Brahms
Lisa Ziehm Sopran und
Viktor Soos Klavier

Info

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck eröffnet am Freitag, 29. Juni um 18 Uhr seine neue Ausstellung „Neue Bahnen – Robert Schumann und Johannes Brahms“. Zur Ausstellungseröffnung ist der Schriftsteller und Germanist Hanns-Josef Ortheil im Gespräch mit Institutsleiter Wolfgang Sandberger zu erleben. Ortheil, der sich immer wieder mit Schumann beschäftigt hat, gibt im Gespräch unter dem Motto „Mein Leben mit Robert Schumann“ Einblick in seine persönliche Sicht auf den Komponisten. Die Kuratoren Wolfgang Sandberger und Stefan Weymar führen in die Ausstellung ein. Sopranistin Lisa Ziehm und Pianist Viktor Soos stellen u.a. Parallelvertonungen von Schumann und Brahms vor. Die neue Ausstellung des Brahms-Instituts beleuchtet zum Schumann-Schwerpunkt des SHMF das Verhältnis der beiden Komponisten anhand wertvoller Exponate aus der Institutssammlung. Im Mittelpunkt stehen Schumanns prophetischer Artikel „Neue Bahnen“ sowie die enge Freundschaft von Brahms zum Ehepaar Schumann. Die Auseinandersetzung von Brahms mit der Musik des Mentors spiegelt sich in weiteren Exponaten. Zu den besonderen Kostbarkeiten der Schau gehören die Titelblatt-Illustrationen von Ludwig Richter zu pädagogischen Werken von Schumann. In Ihnen und ergänzenden Blättern von Richter wird die „Kinder¬welt“ des 19. Jahrhunderts in der Ausstellung lebendig.

Eintritt frei.
Um Anmeldung wird gebeten ab 11. Juni 2018 unter
brahms-institut@mh-luebeck.de
oder Tel.: 0451 - 1505 414


De Lia Quartett

Samstag, 16.06.2018, 15 Uhr

Musik im Museum

Brahms in Italien

Werke von Brahms und Martucci

DeLia Quartett
Francesco della Volta Violine
Sophia Maiwald Violine
Daniel Burmeister Viola
Sebastian Chong Violoncello

Mikkel Møller Sørensen Klavier

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Info

Johannes Brahms steht kaum für die Heiterkeit des Südens. Schon zeitgenössische Kritiker denken bei dieser „eisig, naßkalt und nebeligen Musik“ (Hugo Wolf) eher an norddeutsches Schmuddelwetter. Doch Brahms fühlte sich immer wieder von Italien angezogen, ein Land, das er zwischen 1878 und 1893 neun Mal bereiste! Prof. Dr. Wolfgang Sandberger nimmt in seiner Moderation diese Italien-Reisen näher in den Blick. Das ‚sizilianische‘ Streichquartett op. 51, 1 von Brahms wird vom deutsch-italienischen DeLia Quartett aufgeführt; zwei Romanzen von Giuseppe Martucci entführen in die musikalische Welt des Südens. Brahms interessierte sich für die einzigartige südliche Landschaft und für die Kunstschätze der Antike und Renaissance. Zu den Musikern, die Brahms in Italien traf, gehörte Giuseppe Martucci, ein Komponist und Dirigent, der sich in Italien sehr für die Musik seines deutschen Kollegen engagierte.

Der Wintergarten der Villa Brahms lädt bereits ab 14 Uhr dazu ein, sich bei Kaffee und hausgemachtem Kuchen auf den Nachmittag einzustimmen. Parallel zum Konzert ist die Ausstellung „Beziehungszauber. Johannes Brahms – Widmungen, Werke, Weggefährten“ zum letzten Mal geöffnet.

Künstler

Das DeLia Quartett wurde 2016 von Francesco della Volta (Violine), Sophia Maiwald (Violine), Daniel Burmeister (Viola) und Sebastian Chong (Violoncello) gegründet. Die vier Musiker sind Studierende der Musikhochschule Lübeck und werden von Prof. Heime Müller unterrichtet. 2017 waren sie Quartet-in-Residence beim Classical Beat-Festival. 2018 wirkten sie erneut beim Brahms-Festival der Musikhochschule Lübeck mit. Weitere Erfahrungen sammelten sie in Meisterkursen beim Kammermusik-Campus der Musikhochschule Lübeck mit Eberhard Feltz und bei Fulvio Luciani in Mailand. Das DeLia Quartett ist Stipendiat von Live Music Now.

Der Pianist Mikkel Møller Sørensen studiert bei Prof. Konrad Elser an der Musikhochschule Lübeck. Er ist als Solist u.a. mit dem Symphonieorchester des dänischen Rundfunks und dem Aarhus Symphonieorchester aufgetreten. Seit 2016 hat er einen Lehrauftrag für Klavierbegleitung an der Musikhochschule Lübeck inne.

Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf:
Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel)
Königstr. 67 a | 23552 Lübeck | Tel. 0451- 70 23 20
Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Alvin Song, Klavier

Freitag, 11.05.2018, 17 Uhr

Brahms-Festival

Standpunkte am Nachmittag – Entdeckung des fremden Alten

Werke von Brahms

Alvin Song Klavier
Katharina Hack Klavier
Anouchka Hack Violoncello

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Info

Im Rahmen des 27. Brahms-Festivals der Musikhochschule Lübeck, das unter dem Motto „Fremde“ steht, nähert sich die Reihe „Standpunkte am Nachmittag“ in moderierten kammermusikalischen Konzerten dem vielschichtigen Begriff.

Die Alte Musik ist dem Publikum des 19. Jahrhunderts noch vielfach ‚fremd‘, selbst Bach und Händel sind ein musikalisches Terrain, das erst allmählich entdeckt worden ist. Zu den Pionieren gehört Johannes Brahms, der sich auf vielfache Weise auf Entdeckungsreise in die fremde Welt der Alten Musik begeben hat: als Sammler, als Pianist und nicht zuletzt auch als Komponist. Das moderierte Konzert spiegelt seine Begeisterung für Bach, Händel und Gluck. 

Programm:

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Gavotte A-Dur nach Gluck
Variationen und Fuge
über ein Thema von Georg Friedrich Händel B-Dur
op. 24
Sonate für Klavier und Violoncello e-Moll op. 38
- Allegro non troppo
- Allegretto quasi Menuetto
- Allegro

Künstler

Alvin Song wurde 1996 in Jakarta, Indonesien geboren. Er erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von acht Jahren und begann ein Jahr später mit dem Besuch der Gitanada School of Music in Jakarta, wo er bei Mario Santoso und Johannes S. Nugroho studierte. Im Jahr 2013 erhielt Alvin Song ein Vollstipendium am Newington College in Sydney (Australien). Seit Oktober 2016 setzt er sein Studium bei Prof. Manfred Aust an der Musikhochschule Lübeck fort, mit einem Teilstipendium der Ad Infinitum Foundation.

2012 gewann er den ersten Preis der CDE Piano Competition und 2015 den dritten Preis der Sydney Eisteddfod International Competition. Er trat u.a. im Goethe-Institut Jakarta auf, gab einen Klavierabend an der Universitas Pelita Harapan (Jakarta) und konzertierte als Kammermusikpartner im Sydney Opera House. In der letzten Zeit gab er Konzerte bei Steinway in Hamburg und im Rahmen der Reihe „Wir in Schleswig-Holstein“ in Pinneberg und konnte beim NDR die Étude op. 42 Nr. 5 von Alexander Nikolajewitsch Skrjabin aufnehmen.

Wertvolle künstlerische Impulse erhielt Alvin Song im Rahmen von Meisterkursen bei Tristan Pfaff, Michele Campanella, Kanako Inoue, Ng Chong Lim, Adhi Jacinth, Elwin Hendrijanto, Inge Buniardi, Prof. Nina Tichman und Prof. Josef Anton Scherrer.

Die Schwestern Anouchka Hack (Cello) und Katharina Hack (Klavier) wuchsen in einer Musikerfamilie auf. Nach ihrem Vorstudium an der HfMT Köln studieren sie aktuell im Bachelor of Music bei Prof. Troels Svane und Prof. Konstanze Eickhorst an der Musikhochschule Lübeck.
Das Duo konzertierte u.a. bereits im Gasteig München, dem Konzerthaus Dortmund und der Fondation Louis Vuitton in Paris und war zu Gast beim Festival van Flandern in Gent, beim Euregio Musikfestival und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. In der Saison 2017/18 sind Anouchka & Katharina Hack in den Reihen „Best of NRW“ und „Young Stars“ im Beethovenhaus Bonn zu hören.
Im vergangenen Jahr wurden sie beim International Music Festival Buxtehude mit dem Young Artist Award ausgezeichnet und gewannen den zweiten Preis des 54. Possehl-Wettbewerbs. Neben ihrer Duo-Tätigkeit konzertieren beide auch als Solistinnen mit Orchestern, unter anderem mit den Dortmunder Philharmonikern, der Norddeutschen Philharmonie Rostock und der Französischen Kammerphilharmonie. Anouchka Hack ist seit 2018 Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und spielt als Preisträgerin des Deutschen Musikinstrumentenfonds ein Cello von Bartolomeo Tassini, Venedig um 1750.

Eintritt 10 / 7 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf:
Vorverkauf: bei allen Vorverkaufsstellen des Lübeck-Ticket und online über www.luebeck-ticket.de

Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Viktor Soos, Klavier

Mittwoch, 09.05.2018, 17 Uhr

Brahms-Festival

Standpunkte am Nachmittag – Tschaikowsky und Brahms

Hojun Kang Klavier
Ramona Katzenberger Klarinette
Natalie Hahn Violoncello
Viktor Soos Klavier
Ada Schwengebecher Violine

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Info

Im Rahmen des 27. Brahms-Festivals der Musikhochschule Lübeck, das unter dem Motto „Fremde“ steht, nähert sich die Reihe „Standpunkte am Nachmittag“ in moderierten kammermusikalischen Konzerten dem vielschichtigen Begriff.

Tschaikowsky und Brahms werden nur selten in einem Atemzug genannt. Und doch gibt es zwischen diesen beiden musikalischen Kontrastfiguren verblüffende Gemeinsamkeiten: Beide sind – zumindest nach westlichem Kalender – an einem 7. Mai geboren, beide waren Mozart- und Schumann-Bewunderer, beide haben ein großes Violinkonzert geschrieben, beide in D-Dur, beide im Jahr 1878. Musikalisch allerdings liegen zwischen den Komponisten Welten, so recht konnte denn auch keiner mit der Musik des anderen etwas anfangen. Brahms hat sich gar nicht zu Tschaikowsky geäußert, Tschaikowsky über die Musik von Brahms nur kritisch. Die Musik des deutschen Kollegen sei von keinem echten Gefühl durchwärmt, sie entbehre jeglicher Poesie – und es fehle vor allem eins: Melodie! Das moderierte Konzert ist den so ‚fremden‘ ästhetischen Standpunkten der beiden auf der Spur. 

Programm:

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840 – 1893)
Mai – Weiße Nächte
aus: Jahreszeiten op. 37 bis

Johannes Brahms (1833 – 1997)
Klarinettentrio a-Moll op. 114
- Allegro
- Adagio
- Andantino grazioso
- Allegro

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840 – 1893)
Souvenir d’un lieu cher op. 42
- Meditation
- Scherzo
- Melodie

Künstler

Die Cellistin Natalie Hahn wurde 1997 in München geboren. Ihren ersten Cellounterricht erhielt sie im Alter von fünf Jahren. 2013 war sie Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2017 studiert Natalie Hahn an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Troels Svane. Sie besuchte bisher Meisterkurse bei Prof. Wen-Sinn Yang, Prof. Alexander Gebert und Prof. Maria Kliegel und nahm an wichtigen Kammermusikkursen wie „Mit Musik-Miteinander“ teil. Auch zum 49. Deutschen Kammermusikkurs „Jugend musiziert“ erhielt sie eine Einladung. Natalie Hahn ist vierfache Bundespreisträgerin von „Jugend musiziert“, zudem wurde sie in die Stiftungsfamilie der deutschen Stiftung Musikleben aufgenommen. Ihr erstes Solokonzert mit Orchester gab sie 2009 in Italien. Mit der Aufnahme ins Bundesjugendorchester lernte sie auch weltbekannte Dirigenten wie Alexander Shelley, Patrick Lange und Sir Simon Rattle kennen. Mit dem BJO konzertiert sie in China und Rumänien, in der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin und dem Festspielhaus Baden-Baden.

Ramona Katzenberger, geb. 1996, erhielt ihren ersten Klarinettenunterricht von ihrem Vater, einem Mitglied des Staatsorchester Oldenburg. Im Oktober 2014 nahm sie ihr Studium an der Musikhochschule Lübeck auf, zunächst bei Prof. Reiner Wehle, seit 2015 bei Prof. Sabine Meyer. Seit Oktober studiert sie als Erasmusstudentin bei Prof. Johann Hindler an der Universität für Musik und darstellende Künste Wien. Ramona Katzenberger ist mehrfache Bundespreisträgerin des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“ und 1. Preisträgerin des Lions-Musikpreises in Leer. Orchestererfahrungen konnte sie im Niedersächsischen Jugendsinfonieorchester, dem Kammersinfonieorchester Oldenburg und dem Landesjugendorchester Bremen sammeln. Als Solistin durfte sie bereits mit dem Schlossorchester Oldenburg und dem Kammersinfonieorchester Oldenburg auftreten. In ihrem Studium hat sie zudem bei vielen Kammermusikprojekten mitgewirkt.

Der 21-jährige Pianist Viktor Soos war ab 2014 Jungstudent an der Musikhochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main in der Klasse von Prof. Oliver Kern. Seit zwei Jahren studiert er an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konrad Elser. Meisterkurse besuchte er u.a. bei Andrzej Jasinski, Lilya Zilberstein, Jacques Rouvier, Dmitri Alexeev und Eric le Sage. Viktor Soos ist Stipendiat der Stiftung „Live Music Now“, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2015 erhielt er den 1. Preis beim internationalen Rotary Klavierwettbewerb in Essen, 2016 folgte der 2. Preis beim Tonali-Wettbewerb in Hamburg. 2017 gewann er der Yamaha Stipendienwettbewerb der YMFE in Rostock sowie den 54. Possehl-Musikpreis. Als Finalist beim Deutschen Musikwettbewerb wurde Viktor Soos in diesem Jahr zudem in die Bundesauswahl junger Künstler aufgenommen. Seine Konzerttätigkeit führte ihn bisher u.a. nach Chile, Finnland, Frankreich, Italien und Tschechien. Er spielte mit Orchestern wie den Lübecker Philharmonikern, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und der Staatskapelle Halle. Hinzu kommen Radioaufnahmen für Deutschlandradio, NDR, MDR, WDR und SWR.

Eintritt 10 / 7 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf: bei allen Vorverkaufsstellen des Lübeck-Ticket und online über www.luebeck-ticket.de

Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Ambra Quartet, Lugano

Montag, 07.05.2018, 17 Uhr

Brahms-Festival

Standpunkte am Nachmittag – Blick in die Komponistenwerkstatt

Werke von Schubert und Brahms

Ambra Piano Quartet (Lugano)
Monica Maranelli Klavier
Elisa Spremulli Violine
Chiara Ludovisi Viola
Giacomo Cardelli Violoncello


Danang Dirhamsyah Klavier
Abigail Mc Donagh Violine
Lukas Stubenrauch Viola
Troels Svane Violoncello
Daniel Schliewa Tenor

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Info

Im Rahmen des 27. Brahms-Festivals der Musikhochschule Lübeck, das unter dem Motto „Fremde“ steht, nähert sich die Reihe „Standpunkte am Nachmittag“ in moderierten kammermusikalischen Konzerten dem vielschichtigen Begriff. Im Mittelpunkt des Konzertes am 7. Mai in der Villa Brahms steht das Klavierquartett op. 26 von Johannes Brahms, dessen originale Handschrift zu den kostbarsten Schätzen des Brahms-Instituts gehört.

Das Autograf bietet faszinierende Einblicke in die Komponistenwerkstatt von Brahms: So sind vom Beginn des langsamen Satzes zwei Fassungen überliefert, die in diesem Gesprächskonzert vorgestellt werden. Aufgeführt wird das Klavierquartett von zwei Formationen, einem Quartett aus Lugano und einem Quartett aus Studierenden der MHL. Zu hören sind außerdem zwei Schubert-Lieder, die von Brahms in diesem Klavierquartett aufgegriffen worden sind.

Programm:

Franz Schubert (1797 – 1828)
Die Stadt (Heinrich Heine)
Am Meer (Heinrich Heine) aus: Schwanengesang D 957

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Klavierquartett A-Dur op. 26
- Allegro non troppo
- Poco adagio
- Scherzo: Poco allegro – Trio
- Finale: Allegro – Animato

Künstler

Das Ambra Quartett setzt sich aus vier jungen italienischen Musiker/innen zusammen, die derzeit am Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano studieren: Monica Maranelli (Piano), Elisa Spremulli (Violine), Chiara Ludovisi (Viola) und Giacomo Cardelli (Violoncello).

Zusammen mit ihrer Professorin Saiko Sasaki haben sie im vergangenen Jahr das Klavierquartett op. 26 von Johannes Brahms erarbeitet. Im Rahmen der Hochschulkooperation zwischen der MHL und dem Conservatorio Lugano, die zum Ziel hat, das Klavierquartett im Kontext seiner historischen Quellen zu interpretieren, werden sie das Werk in Lübeck und Lugano präsentieren. Die Mitglieder des Ambra Quartets haben langjährige Erfahrungen im Ensemble-Spiel und haben mit einigen der anerkanntesten Orchester Italiens gearbeitet (z.B. dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Orchester des Teatro Regio in Turin oder den Orchestern aus Padua und dem Veneto). Auch als Solisten sind die einzelnen Musiker/innen erfolgreich und haben bedeutende nationale und internationale Preise gewonnen. Ihr Pendant auf deutscher Seite ist ein Quartett aus herausragenden Studierenden der MHL, die op. 26 bereits im vergangenen Herbst beim Besuch der italienischen Professoren-Kollegen in Lübeck präsentierten: Danang Dirhamsyah (Klavier), Abigail Mc Donagh (Violine), Lukas Stubenrauch (Viola), Margreta Häfer (Violoncello) haben das Werk unter Leitung von Prof. Heime Müller erarbeitet. Der junge Tenor Daniel Schliewa trägt mit Klavierbegleitung von Danang Dirhamsyah die Schubert-Lieder „Die Stadt“ und „Am Meer“ vor, die Brahms zu seinem Werk inspiriert haben.

Eintritt 10 / 7 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf:
Vorverkauf: bei allen Vorverkaufsstellen des Lübeck-Ticket und online über www.luebeck-ticket.de

Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Philipp Alexander Schell

Samstag 14.04.2018, 15 Uhr

Musik im Museum

Beziehungszauber

Werke von Clara Schumann und Johannes Brahms

Jeremy Almeida Uy Tenor
Demian Martin Klavier
Stefanie Plankl Klavier
Philipp Alexander Schell Violine
Natalija Valentin Sopran
Stefan Weymar M.A. Moderation

Info

Unter dem Motto „Beziehungszauber“ lädt das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck am 14. April zu einer weiteren Veranstaltung in seiner Reihe „Musik im Museum“. Um 15 Uhr musizieren Studierende der MHL in der Villa Brahms Werke von Brahms (Variationen op. 9, Rhapsodien op. 79, drei Lieder) und Clara Schumann (Violinromanzen op. 22). Die Kompositionen spiegeln über ihre Widmungen vielfältig das Thema „Brahms und die Frauen“. Im Mittelpunkt stehen die umschwärmte Clara Schumann, die musikalisch hoch gebildete Elisabeth von Herzogenberg und Brahms‘ kurzzeitige Verlobte Agathe von Siebold, der der Junggeselle drei Liedmanuskripte geschenkt hat: „Vor dem Fenster“, „Ein Sonett“ und „Trennung“. Die engste männliche Bezugsperson darf natürlich auch nicht fehlen: der renommierte Geiger Joseph Joachim. Er hatte den 20-jährigen Brahms bei den Schumanns in Düsseldorf eingeführt, ihm sind die Violinromanzen von Clara Schumann zugeeignet.

Der Wintergarten der Villa Brahms lädt bereits ab 14 Uhr dazu ein, sich bei Kaffee und hausgemachtem Kuchen auf den Nachmittag einzustimmen. Im Anschluss an das Konzert bietet Moderator und Musikbibliothekar Stefan Weymar eine Führung durch die aktuelle Ausstellung „Beziehungszauber. Johannes Brahms – Widmungen, Werke, Weggefährten“ an, die das musikalische Programm des Tages mit wertvollen Originaldokumenten illustriert und viele interessante Aspekte des Themas aufzeigt.
Kurzbios

Der in Reinbek geborene junge Tenor Jeremy Almeida Uy sammelte erste musikalische Erfahrungen im Kinder- und Jugendchor seiner Heimatstadt, dem Bergedofer Kammerchor unter der Leitung von Prof. Frank Löhr und dem Landesjugendchor Schleswig-Holstein unter der Leitung von Prof. Matthias Janz. Nach dem Abitur folgte zunächst ein Studium der Musikwissenschaft und der Schulmusik, bevor er ein Gesangsstudium an der Musikhochschule Lübeck in der Klasse von Prof. Franz-Josef Einhaus aufnahm. Dort war er u.a. in den Hochschulproduktionen „Die Fledermaus“ (als Dr. Blind) und „The Rape of Lucretia“ (als Junius) zu hören. Musikalische und szenische Arbeiten mit Anthony Pilavachi, Simone Kermes, Ton Koopmann und Eric Whitacre runden seine bisherige Ausbildung ab. Neben seiner regen Konzerttätigkeit ist Jeremy Almeida Uy seit 2015 Mitglied des Chores der Neuen Eutiner Festspiele.

Philipp Alexander Schell, Jahrgang 1992,  begann seine musikalische Ausbildung mit sechs Jahren an der Musikschule Kirn. Von 2008 bis 2012 war er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim in der Violinklasse von Prof. Dora Bratchkova und Stipendiat des „Netzwerk Amadé“. Nach dem Abitur begann er sein Studium an der Musikhochschule Mannheim und setzte es ab dem Wintersemester 2013 an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Maria Egelhof fort. Inzwischen befindet er sich hier im Masterstudium. Die Teilnahme an Meisterkursen u. a. bei Prof. Laetitia Honda-Rosenberg, Prof. Ulrike Dierick, Ivry Gitlis, Nora Chastain, Stephan Picard und Eszter Haffner bereichert seine Ausbildung. Bereits 2007 trat der junge Geiger als Solist beim „Moselmusikfestival“ auf. Von 2006 bis 2009 war er Mitglied der Deutschen Streicherphilharmonie, ab 2010 Mitglied bei den Mannheimer Philharmonikern. Philipp Schell ist mehrfacher Bundespreisträger von „Jugend musiziert“. 2010 erhielt er den Musikförderpreis der Stadt Idar-Oberstein und den Dr. Noell Preis der Freimaurer Loge „Zum Felsentempel“ für herausragende musikalische Leistungen. 2015 gewann er den 2. Preis des internationalen Thöne Violin-Wettbewerbs. Seit 2017 spielt er als Stipendiat der Sinfonima Stiftung auf einer Georg Winterling Geige, die um 1909 in Hamburg hergestellt wurde. 

Die 1995 in der Ukraine geborene Sopranistin Natalija Valentin konnte sich bereits auf nationaler und internationaler Ebene am Klavier behaupten, ehe sie sich dem Gesang verschrieb. An der Musikhochschule Lübeck studiert sie seit Oktober 2014 Gesang in der Klasse von Birgit Calm. Im Sommer 2015 nahm sie an Meisterkursen bei Prof. Martin Christian Vogel und Prof. Lars Woldt im Rahmen der Detmolder Sommerakademie und bei Prof. Thomas Quasthoff im Rahmen des Rostocker Sommercampus teil. Zudem konzertierte sie mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock unter der Leitung von Wojciech Raiski im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Im Frühjahr 2016 war sie Stipendiatin beim Meisterkurs Operngesang der Münchener Musikakademie bei Prof. Michael Gehrke und Prof. Gerd Uecker. Natalija Valentin war Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang 2016 und beim Podium junger Gesangssolisten 2017.

Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf:
Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel)
Königstr. 67 a | 23552 Lübeck | Tel. 0451- 70 23 20
Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Joseph Joachim
(1831–1907)

Mittwoch 21.03.2018, 19 Uhr

Projektpräsentation

Joseph Joachim in die Post geschaut

Konzert und Präsentation des digitalisierten Nachlasses von Joseph Joachim

Prof. Daniel Sepec Violine
Prof. Manfred Aust Klavier

Prof. Rico Gubler, Dr. Sebastian Giesen Grußworte
Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Dr. Fabian Bergener Projektpräsentation

Info

Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck hat die Digitalisierung des Teilnachlasses von Joseph Joachim (1831–1907) abgeschlossen. 4.500 Briefseiten des renommierten Geigers und Brahms-Freundes wurden erschlossen. Die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG ermöglichte das Projekt durch eine großzügige Finanzierung im Rahmen des Förderprogramms »Kunst auf Lager«.

Prof. Daniel Sepec Violine und Prof. Manfred Aust Klavier präsentieren Werke von Joseph Joachim und die »Chaconne« von Johann Sebastian Bach.

Das Programm

Grußworte
Prof. Rico Gubler Präsident der Musikhochschule Lübeck
Dr. Sebastian Giesen Geschäftsführer der HERMANN REEMTSMA STIFTUNG.

Projektpräsentation
Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Institutsleiter und
Dr. Fabian Bergener Projektmitarbeiter.

Joseph Joachim (1831–1907)
Romanze in C-Dur
Fantasiestück in d-Moll op. 2 Nr. 2
Prof. Daniel Sepec Violine
Prof. Manfred Aust Klavier

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
aus: Partita Nr. 2 d-Moll für Violine solo, BWV 1004
Ciaccona
Prof. Daniel Sepec Violine

Eintritt frei
Um Anmeldung wird gebeten unter:
brahms-institut@mh-luebeck.de oder Tel. 0451-1505414


Hermann Fabian Valdez Fregoso, Klavier

Samstag 10.02.2017, 15 Uhr

Musik im Museum

Carnaval und andere Masken

Werke von Schumann und Schostakowitsch

Anouchka Hack Violoncello
Katharina Hack Klavier
Hermann Fabian Valdez Klavier

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Info

Zum Faschings-Wochenende entführt das Brahms-Institut die Besucher auf einen romantischen Maskenball: den „Carnaval“ von Robert Schumann. In dieser Maskerade für Klavier treten die unterschiedlichsten Gestalten auf, Figuren etwa aus der italienischen Commedia dell’arte: Pierrot und Arlequin, und dann auch: Pantalon und Colombine, und rhythmisch besonders kapriziös ist der Auftritt von Coquett. Auch die beiden Seelen von Schumann huschen an uns vorüber: der träumerische-melancholische Eusebius und als unmittelbarer Kontrast der leidenschaftliche Florestan.

Eine Maskerade ganz anderer Art bietet dann die Cellosonate op. 40 von Dmitri Schostakowitsch, eine Musik voller Ironie, Witz und im Finale sogar mit Sarkasmus.

Zu hören sind das Duo Anouchka Hack (Cello) und Katharina Hack (Klavier), 2. Preisträger des aktuellen Possehl Musikpreises sowie der Pianist Hermann Fabian Valdez Fregoso aus der Klasse von Prof. Konrad Elser. Das Konzert wird moderiert von Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger.

Die Villa Brahms öffnet bereits ab 14 Uhr ihre Türen und lädt dazu ein, sich mit einem Besuch der aktuellen Ausstellung „Beziehungszauber“ auf das Konzert einzustimmen. Die Schau mit eindrucksvollen Schätzen aus der Lübecker Brahms-Sammlung beleuchtet die zahlreichen freundschaftlichen und kollegialen Beziehungen von Johannes Brahms. Im Wintergarten des klassizistischen Sommerhauses lassen sich Kaffee und selbstgebackene Kuchen genießen.

Das Programm

Robert Schumann (1810-1856)
Carnaval, op. 9

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975)
Sonate d-moll für Violoncello und Klavier, op. 40
Improvisation für Cello und Klavier

Anouchka und Katharina Hack

Die Schwestern Anouchka Hack (Cello) und Katharina Hack (Klavier) wuchsen in einer Musikerfamilie auf. Nach ihrem Vorstudium an der HfMT Köln studieren sie aktuell im Bachelor of Music bei Prof. Troels Svane und Prof. Konstanze Eickhorst an der Musikhochschule Lübeck.

Das Duo konzertierte u.a. bereits im Gasteig München, dem Konzerthaus Dortmund und der Fondation Louis Vuitton in Paris und war zu Gast beim Festival van Flandern in Gent, beim Euregio Musikfestival und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. In der Saison 2017/18 sind Anouchka & Katharina Hack in den Reihen „Best of NRW“ und „Young Stars“ im Beethovenhaus Bonn zu hören.

Im vergangenen Jahr wurden sie beim International Music Festival Buxtehude mit dem Young Artist Award ausgezeichnet und gewannen den zweiten Preis des 54. Possehl-Wettbewerbs. Neben ihrer Duo-Tätigkeit konzertieren beide auch als Solistinnen mit Orchestern, unter anderem mit den Dortmunder Philharmonikern, der Norddeutschen Philharmonie Rostock und der Französischen Kammerphilharmonie. 2017 wurde Anouchka Hack als eine von sechs Cellisten für Gautier Capuçons „Classe d'Excellence de Violoncelle“ in Paris ausgewählt.

Hermann Fabian Valdez Fregoso

Nach einem Bachelor-Studium an der Hochschule für Musik des Nationalen Instituts für Bildende Künste in Mexiko Stadt und einer Zwischenstation an der Akademie Musikeon in Valencia, studiert Hermann Fabian Valdez Fregoso seit 2014 an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konrad Elser im Hauptfach Klavier.

Zu seinen weiteren Lehrern gehören Fernando García Torres und in der Kammermusik Inge-Susann Römhild und Ana María Tradatti. An zahlreichen Meisterkursen mit renommierten internationalen Pianist/innen hat er teilgenommen. Hermann Valdez wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Preis des Nationalen Klavierwettbewerbs in Mexiko Stadt (2012) für die beste Bach-Interpretation und dem zweiten Preis des Nationalen Klavierwettbewerbs Monterrey (2014).

Bereits mit Anfang zwanzig trat er unter der Leitung von Charles Ketcham und Gordon Campell als Solist mit dem Orquestra Sinfónica de las Artes Sinaloa auf. Regelmäßig spielt er zudem Klavierabende, Liederabende und kammermusikalische Konzerte in großen Konzertsälen in Deutschland, Mexiko und Spanien.

Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf:
Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel)
Königstr. 67 a | 23552 Lübeck | Tel. 0451- 70 23 20
Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Violetta Khachikyan, Klavier

Samstag 27.01.2017, 15 Uhr

Musik im Museum

Humoresken und Romanzen

Präsentation der neuen CD mit Werken von Schumann und Kirchner

Violetta Khachikyan Klavier

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Info

Unter dem Titel ,,Humoresken und Romanzen“ präsentieren das Brahms-Institut und die russische Pianistin und MHL-Dozentin Violetta Khachikyan eine reizvolle Gegenüberstellung von Werken der beiden Komponisten Schumann und Kirchner, deren Erstdrucke zur wertvollen Sammlung des Brahms-Instituts gehören. Die gleichnamige, im Dezember erschienene CD stellt das Ergebnis einer engen Verbindung von künstlerischer Praxis und musikwissenschaftlicher Arbeit dar. Dabei werden nicht nur bedeutende romantische Charakterstücke Schumanns in den Blick genommen, sondern mit Kirchners Stücken ein bisher wenig bekannter Schatz gehoben.

Im Rahmen der Reihe „Musik im Museum“ spielt Violetta Khachikyan Werke der neuen CD live im historischen Hansensaal der Villa Brahms. Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger beleuchtet in seiner Moderation die Hintergründe der Werkauswahl und gibt Einblick in die zahlreichen Berührungspunkte im Leben der beiden Komponisten Robert Schumann und Theodor Fürchtegott Kirchner.

Bereits ab 14 Uhr lädt der Wintergarten der Villa Brahms dazu ein, sich bei Kaffee und Kuchen auf das Konzert einzustimmen. Die aktuelle Ausstellung „Beziehungszauber“, die parallel zur Veranstaltung geöffnet ist, stellt Johannes Brahms anhand bedeutender Exponate aus der Lübecker Sammlung in seinen vielfältigen Beziehungen zu Freunden und Kollegen aus dem unmittelbaren Umfeld vor.

Violetta Khachikyan

Die vielseitige Konzertpianistin und gefeierte Kammermusikpartnerin Violetta Khachikyan wurde in Krasnodar (Südrussland) geboren und erhielt mit sechs Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Sie studierte unter anderem am renommierten staatlichen Rimski-Korsakow-Konservatorium in Sankt

Petersburger (Abschluss mit Auszeichnung) und an der Musikhochschule Lübeck (MHL) in der Klasse von Prof. Konstanze Eickhorst, wo sie das Konzertexamen und das Kammermusik-Masterstudium mit Bravour absolvierte.

Violetta Khachikyan ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Klavierwettbewerbe, unter anderem Gewinnerin des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen, des George-Enescu-Musikwettbewerbs Bukarest, des Maj-Lind-Wettbewerbs Helsinki, des Scottish-International-Piano-Wettbewerbs Glasgow und des Paderewski-International-Piano-Wettbewerbs. 2012 gewann sie den Possehl-Musikpreis Lübeck, wodurch sie Gelegenheit erhielt, mit dem NDR und Deutschlandradio Kultur zusammenzuarbeiten. Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie von Willem Brons, Wladimir Tropp, Dmitri Baschkirow, Karl-Heinz Kämmerling, Pawel Gililow, Paul Badura-Skoda und Leon Fleisher.

2007 legte Violetta Khachikyan ihre erste Solo-CD im Rahmen eines Stipendiums des Lion Clubs Deutschland vor. Es folgte eine Einspielung mit Werken von Rachmaninow, Schumann, Scarlatti und Hiller. Sie konzertiert regelmäßig in Europa, Japan und Brasilien und arbeitete unter anderem mit dem BBC-Scottish-Symphony-Orchestra, den Helsinki-Philharmonics, den Bremer Philharmonikern und dem Akademischen Symphonischen Orchester Sankt Petersburg zusammen. Zahlreiche Konzertauftritte führten sie zum Beethovenfest Bonn, zum Aarhus-International-Piano-Festival, zum Komitas-Festival Berlin, zum Weseler Klaviersommer und zum Brahms-Festival Lübeck. Als Kammermusikpartnerin tritt sie regelmäßig mit jungen Ensembles im Konzerthaus Berlin und in der Berliner Philharmonie auf.

Violetta Khachikyan unterrichtet als Lehrbeauftragte an der MHL und der UdK Berlin.

Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf:
Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel)
Königstr. 67 a | 23552 Lübeck | Tel. 0451- 70 23 20
Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Ton Koopmann

Mittwoch 10.01.2018, 19 Uhr

Zu Gast bei Brahms

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger im Gespräch mit
Prof. Dr. Ton Koopman Alte Musik

Werke für Cembalo

Info

Am 10. Januar 2018 nimmt Ton Koopman im Rahmen der Reihe „Zu Gast bei Brahms“ auf den weißen Sesseln in der Villa Brahms Platz. Im Gespräch mit Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger wird Koopmann, der als führende Autorität in der historischen Aufführungspraxis gilt, persönliche Einblicke in seine Karriere als Musiker und Forscher geben. Mit seinen Lieblingsstücken am Cembalo rundet er die Veranstaltung ab.

Als Organist und Cembalist ist Ton Koopman an allen bedeutenden Konzerthäusern der Welt zu Gast.

Als Dirigent arbeitet er mit den herausragenden Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks oder dem Orchestre Philharmonique de Radio France Paris. Seit zwei Jahren ist er Honorarprofessor für Alte Musik an der Musikhochschule Lübeck. Dem Lübecker Publikum ist er zudem als Präsident der Internationalen Dieterich-Buxtehude-Gesellschaft bekannt.

Kurzbio

Ton Koopman wurde im niederländischen Zwolle geboren. Er studierte Orgel, Cembalo und Musikwissenschaft in Amsterdam und wurde in beiden Instrumenten mit dem Prix d’Excellence ausgezeichnet. Fasziniert vom Barock-Zeitalter, von authentischen Musikinstrumenten und der historischen Aufführungspraxis, konzentrierte er sich bereits während des Studiums auf die Barockmusik, im Besonderen auf die Musik Johann Sebastian Bachs.

Im Alter von 25 Jahren gründete Ton Koopman sein erstes Barock-Orchester. 1979 folgte die Gründung des Amsterdam Baroque Orchestra, das sich gemeinsam mit dem Amsterdam Baroque Choir (Gründung 1992) als eines der weltweit führenden Alte-Musik-Ensembles einen Namen gemacht hat. Regelmäßig gastiert es in bedeutenden Konzerthäusern der Welt, u.a. in Berlin, Brüssel, Kopenhagen, Lissabon, London, Madrid, Mailand, München, New York, Paris, Rom, Salzburg, Tokyo und Wien.

Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen, darunter für Erato, Teldec, Sony, Deutsche Grammophon und Philips, dokumentieren Ton Koopmans umfangreiche Tätigkeit als Solist und Dirigent. Seine Gesamtaufnahme aller Kantaten Johann Sebastian Bachs wurde mit dem Deutschen Schallplattenpreis Echo Klassik, dem Prix Hector Berlioz und dem BBC-Award ausgezeichnet sowie für den Grammy Award (USA) und den Gramophone Award (UK) nominiert. Seit Jahren setzt er sich für die Verbreitung des Werkes Dietrich Buxtehudes ein. 2014 schloss er die Einspielung der Buxtehude-Opera-Omnia mit insgesamt 30 CDs ab. 2003 gründete er das Label Antoine Marchand, ein Sub-Label von Challenge Classics.

Ton Koopman ist Autor vieler Fachartikel und Bücher. Er war mit der Edition der gesamten Orgelkonzerte Händels für Breitkopf & Härtel betraut. Kürzlich brachte er Händels Messias sowie Buxtehudes Das Jüngste Gericht im Carus Verlag neu heraus. Er ist zudem Professor an der Universität von Leiden sowie Ehren-Mitglied an der Royal Academy of Music London und künstlerischer Leiter des französischen Festivals Itinéraire Baroque.

Eintritt frei


Rachel Behringer

Samstag 16.12.2017, 15 Uhr

Musik im Museum

Joyeux Noël – Weihnachten mit Brahms

Werke u.a. von Berlioz, Fauré, Chaminade, Debussy und Ravel

Rachel Behringer Lesung
Julia Puls Klarinette
Viktor Soos Klavier
Lisa Ziehm Sporan
u.a.

Wolfgang Sandberger Moderation
Info

„Joyeux Noël!“ – Weihnachten in der Villa Brahms wird in diesem Jahr auf Französisch gefeiert. Werke von Hector Berlioz, Gabriel Fauré, Cecile Chaminade, Claude Debussy und Maurice Ravel erklingen am 16. Dezember bei „Weihnachten mit Brahms“ – passend zur aktuellen Ausstellung „Konfrontationen – Brahms und Frankreich“, die am selben Tag zur Finissage einlädt. Schauspielerin Rachel Behringer aus dem Ensemble des Theater Lübeck trägt mit ihrer Lesung aus weihnachtlichen Werken französischer Autoren zur Einstimmung auf das Fest bei. Die musikalischen Beiträge werden von (ehemaligen) Studierenden der Musikhochschule Lübeck gestaltet, unter ihnen die Klarinettistin Julia Puls, Pianist Viktor Soos und Sopranistin Lisa Ziehm. Die Moderation übernimmt der Leiter des Brahms-Instituts Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, der im Anschluss an das Konzert in „Chefsache“ zur letzten Führung durch die Ausstellung einlädt.

Bereits ab 14 Uhr steht die Villa Brahms Besucherinnen und Besuchern offen. Im stilvollen Ambiente des Wintergartens lassen sich Kaffee und Selbstgebackenes genießen, während draußen der Winter Einzug hält.

Auszüge aus dem Programm:

Cecile Chaminade
Le noël des oiseaux

Maurice Ravel
Noël des jouets

Claude Debussy
Première Rhapsodie

Hector Berlioz
La mort d'Ophélie
Trio für 2 Flöten und Harfe, Zwischenspiel aus „L’enfance du Christ“, Teil III

Claude Debussy
Trio für Flöte, Viola und Harfe  

Gabriel Fauré
Sicilienne für Flöte und Harfe

Kurzbio

Rachel Behringer, geboren 1989, erwarb – nach einem Studium der Theaterwissenschaft an der LMU München – 2016 ihr Schauspiel-Diplom an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Während des Studiums gastierte sie bereits am Schauspiel Hannover und damit verbunden beim Heidelberger Stückemarkt. In der Diplominszenierung ihres Jahrgangs spielte sie unter der Regie von Matthias Rippert. Seit 2014 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört Rachel Behringer fest zum Ensemble des Theater Lübeck. Ihr Debüt gab sie als Jessica in »Der Kaufmann von Venedig« (Regie: Pit Holzwarth); aktuell ist sie als Beulah Binnings in »Orpheus steigt herab« (Regie: Sebastian Schug), als Sascha in »Iwanow« (Regie: Lilja Rupprecht) und  als Katrine in »Ein Volksfeind« (Regie: Mirja Biel) zu sehen. Den Monolog »Ich distanziere mich von allem (und jetzt gut' Nacht)« (Regie: Marie Bues), zeigt sie sowohl in Lübeck als auch am Theater Rampe Stuttgart. 

Julia Puls, geb. 1995, war ab 2011 Stipendiatin der Jugendakademie Münster. Seit 2013 studiert sie Klarinette bei Prof. Reiner Wehle an der Musikhochschule Lübeck, unterbrochen von einem Erasmusaufenthalt am CNSMD Lyon bei Prof. Nicolas Baldeyrou. Julia Puls besuchte Meisterkurse bei Prof. Sabine Meyer, Prof. Thomas Lindhorst, Prof. Thorsten Johanns, Prof. Norbert Kaiser, Prof. Ruiz Ferreres und Francois Benda. Des Weiteren erhielt sie 2013 ein Stipendium für die Detmolder Sommerakademie. Seit 2014 ist sie zudem Stipendiatin von Live Music Now. Orchestererfahrungen sammelte sie im Landesjugendorchester NRW, Kourion Orchester Münster und im Einklang Orchester. Sie spielte in bedeutenden Konzerthäusern in ganz Europa und Asien. Radioaufnahmen ergänzen ihre solistische Tätigkeit. Auf Einladung der Irino Stiftung konzertierte sie 2010 in Japan. Für die Spielzeit 2017/2018 hat Julia Puls eine Akademiestelle in der Orchesterakademie des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck. Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Bundesebene erhielt sie 2010 einen 1. Preis in der Duo- und 2012 einen 1. Preis in der Solowertung.

Der 21-jährige Pianist Viktor Soos war ab 2014 Jungstudent an der Musikhochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main in der Klasse von Prof. Oliver Kern. Seit zwei Jahren studiert er an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konrad Elser. Meisterkurse besuchte er u.a. bei Andrzej Jasinski, Lilya Zilberstein, Jacques Rouvier, Dmitri Alexeev und Eric le Sage. Viktor Soos ist Stipendiat der Stiftung „Live Music Now“, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2015 erhielt er den 1. Preis beim internationalen Rotary Klavierwettbewerb in Essen, 2016 folgte der 2. Preis beim Tonali-Wettbewerb in Hamburg und 2017 der Yamaha Stipendienwettbewerb der YMFE in Rostock. Als Finalist beim Deutschen Musikwettbewerb wurde Viktor Soos in diesem Jahr zudem in die Bundesauswahl junger Künstler aufgenommen. Seine Konzerttätigkeit führte ihn bisher u.a. nach Chile, Finnland, Frankreich, Italien und Tschechien. Er spielte mit Orchestern wie den Lübecker Philharmonikern, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und der Staatskapelle Halle. Hinzu kommen Radioaufnahmen für Deutschlandradio, NDR, MDR, WDR und SWR.

Die gebürtige Holsteiner Sopranistin Lisa Ziehm hat ihr Bachelorstudium an der Musikhochschule Lübeck bei Isabel Schaarschmidt erfolgreich abgeschlossen und studiert seit Oktober 2017 an der Universität der Künste in Berlin bei Prof. Carola Höhn. Meisterkurse bei Margreet Honig, Franz Grundheber, Simone Kermes, Michaela Schuster, Wolfram Rieger, Daniel Fueter und Carol Freeman sowie ein Auslandstudium an der Guildhall School of Music and Drama in London bereicherten bisher ihre Ausbildung. Solistische Erfahrungen sammelte sie bei zahlreichen Konzertabenden und Oratorien im In- und Ausland wie beispielsweise als Solistin in Mahlers 4ter Sinfonie beim diesjährigen Brahmsfestival, als Solosopranistin in Rossinis 'Petite Messe Solennelle' und beim Cap Ferret Music Festival in Frankreich. Sie erwarb Bühnenkenntnisse am Theater Lübeck, der Deutschen Oper Berlin, den Eutiner Festspielen und Kunst am Kai in Lübeck. Zudem war sie Stipendiatin der Possehl-Stiftung Lübeck und der Erasmusstiftung und ist seit November 2016 Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung Live Music Now.

Eintritt 10 / 8 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf:
Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel)
Königstr. 67 a | 23552 Lübeck | Tel. 0451- 70 23 20
Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Troels Svane
Violoncello

Freitag 08.12.2017, 19 Uhr

Konzert

Musik für Violoncello und Klavier

Werke von Haydn, Beethoven, Schumann, Brahms und Ginastera

Konstanze Eickhorst Klavier
Troels Svane Violoncello

Info

Zwei Professor*innen der Musikhochschule Lübeck gestalten am 8. Dezember 2017 ab 19 Uhr einen Abend für „Violoncello und Klavier“ in der Villa Brahms. Auf dem Programm stehen Werke von Haydn, Beethoven, Schumann, Brahms und Ginastera.

Für Konstanze Eickhorst (Klavier) beginnt die internationale Konzerttätigkeit nach dem Gewinn der Wettbewerbe "Clara Haskil" und "Geza Anda" sowie vorderen Platzierungen beim Bach-Wettbewerb in Toronto und beim "Concours Reine Elisabeth" in Brüssel. Die Pianistin wird als Solistin und Kammermusikerin in die Musikmetropolen der Welt eingeladen, gastiert unter anderem bei den Salzburger Festspielen, den Luzerner Festspielen und spielt mit Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks, dem Toronto Symphony oder dem Royal Philharmonic Orchestra London. Seit vielen Jahren ist Konstanze Eickhorst Mitglied des Linos-Ensemble, das in Besetzungen von Duo bis Septett ein breites Repertoire pflegt und aktuell mit einem Echo Klassik ausgezeichnet wurde. Cpo, Capriccio, Genuin und weitere CD-Lables produzieren mit Konstanze Eickhorst.

Als 28-jährige zur Professorin in Hannover ernannt, folgt sie einige Jahre darauf einem Ruf an die Musikhochschule Lübeck. Konstanze Eickhorst leitet Meisterkurse für Solisten und Ensembles und wird regelmäßig als Jurorin zu internationalen Wettbewerben eingeladen. Seit mehreren Jahren führt sie den Juryvorsitz des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen und arbeitet im künstlerischen Ausschuss.

Bereits mit 18 Jahren wird Troels Svane (Violoncello) stellvertretender Solocellist der Kopenhagener Philharmoniker. Als Solist wird er auch von den meisten dänischen Orchestern und von Orchestern in Deutschland, England, Holland, Italien, Lettland, Litauen, Schweden und der Schweiz eingeladen.

In Recitals und als Mitglied des Kopenhagen Klaviertrios und des Menuhin Festival Piano Quartets tritt er in ganz Europa, Australien, Asien, Südamerika und in den USA auf. Troels Svane konzertiert u.a. mit Yuri Bashmet, Wolfgang Boettcher, Thomas Brandis, Zakhar Bron, Ana Chumachenco, Ulf Hoelscher, Karl Leister, Sabine Meyer und Thomas Zehetmair. Er spielt mehr als 40 CDs ein, u.a. das Gesamtwerk für Cello und Klavier von Beethoven, Rachmaninow und Reger.

Nach 11-jähriger Assistenz von David Geringas, seinem einstigen Lehrer an der MHL, wird er 2004 als Professor für Violoncello an der Musikhochschule Lübeck berufen. Außerdem hat er eine Celloklasse an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Er gibt Meisterkurse in Australien, Asien, Ukraine, Südamerika und in zahlreichen Ländern Europas und wirkt als Juror bei bedeutenden internationalen Wettbewerben.

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Das Programm:

Ludwig van Beethoven
12 Variationen G-Dur über „Tochter Zion“

Joseph Haydn
Sonate C-Dur für Klavier Hob XVI/50

Ludwig van Beethoven
Sonate D-Dur op. 102/2

Pause

Robert Schumann
Adagio und Allegro As-Dur op. 70

Johannes Brahms
Sonate e-moll op. 38 Nr. 1

Alberto Ginastera
Pampeana Nr. 2 op. 21


Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf:
Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel)
Königstr. 67 a | 23552 Lübeck | Tel. 0451- 70 23 20
Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Sofja Gülbadamova
Klavier

Samstag 11.11.2017, 15 Uhr

Musik im Museum

Klaviermusik

Werke von Kirchner, Tschaikowsky, Grieg und Woyrsch

Sofja Gülbadamova Klavier

Info

Die Pianistin Sofja Gülbadamova ist am 11. November 2017 im Rahmen der Reihe „Musik im Museum“ am Brahms-Institut der Musikhochschule Lübeck zu Gast. „Traumbilder“ – der Titel eines Stückes des erst in jüngerer Zeit wieder entdeckten Komponisten Felix Woyrsch umschreibt für die Künstlerin die Stimmung ihres Programms, in dem auch Werke von Peter Tschaikowsky, Edvard Grieg und Theodor Fürchtegott Kirchner ihren Platz finden. Woyrsch ist auch für Sofja Gülbadamova „eine der schönsten Entdeckungen der letzten Zeit.“ Für jeden Musiker sei es eine große Freude, einen Komponisten zu entdecken, „dessen Musik einen so berührt, dass man sie gleich selbst spielen möchte. Man entdeckt eine Welt mit, in die man eintauchen darf.“

Mit hausgemachten Kuchen sowie heißen und kalten Getränken ist bereits ab 14 Uhr für das leibliche Wohl gesorgt.

Das Programm:

Peter Tschaikowsky
Polka peu dansante  

Edvard Grieg
Poetische Tonbilder  

Felix Woyrsch
Improvisationen (Auszüge)

Theodor Kirchner
Klavierstücke op.79 Nr. 2-5           

Peter Tschaikowsky (Arrangement Theodor Kirchner)
Mazurka aus dem Ballett „Dornröschen“  

Kurzbio

Sofja Gülbadamova wurde in Moskau geboren. Ihre musikalische Ausbildung als Pianistin begann sie im Alter von fünf Jahren. Sie studierte bei Prof. James Tocco an der Musikhochschule Lübeck sowie bei Prof. Jacques Rouvier (CNSMD de Paris) und rundete ihre Ausbildung an der Ecole Normale de Cortot in Paris ab, wo sie u.a. bei Guigla Katsarava Unterricht nahm und ihr Konzertexamen „à l’unanimité et avec les félicitations du Jury“ abschloss.

Sofja Gülbadamova ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe in den USA, Frankreich, Spanien, Russland und Deutschland, u.a des Concours international pour piano in Aix-en-Provence sowie des 6. Internationalen Francis-Poulenc-Klavierwettbewerb, des Internationalen Rosario-Marciano-Klavierwettbewerb in Wien und des Internationalen Klavierwettbewerbs „André Dumortier“ in Belgien.

Zu den wichtigsten Meilensteinen ihrer Karriere zählen u.a. ihre Debüts im Internationalen Musikhaus Moskau, im Staatstheater Sarajevo, beim Internationalen Musikfestival Colmar, im Kurhaus Wiesbaden, im Teatro Colón in Bogota, im Großen Saal der Philharmonie in Sankt Petersburg, in der renommierten Klavierreihe von Bayer Kultur in Wuppertal und Leverkusen sowie der anschließende Auftritt als Solistin mit den Wuppertaler Sinfonikern. Ein besonderes Highlight ihrer bisherigen Laufbahn stellt ihr Konzert im April 2017 mit dem Norrköping Symphonieorchester unter der Leitung von Michail Jurowski dar.

CD-Aufnahmen von Sofja Gülbadamova sind u.a mit Werken von Sergei Prokofjev, Johannes Brahms und Franz Schubert erhältlich.

Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf:
Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel)
Königstr. 67 a | 23552 Lübeck | Tel. 0451- 70 23 20
Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Julia Puls
Klarinette

Samstag 14.10.2017, 15 Uhr

Musik im Museum

Herzstücke der Romantik

Werke von Schumann und Brahms

Natalie Hahn Violoncello
Julia Puls Klarinette
Viktor Soos Klavier

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Info

»Herzstücke der Romantik« – unter diesem Titel gestalten drei sehr junge, hochtalentierte Studierende der Musikhochschule Lübeck das nächste Konzert im Rahmen der Reihe »Musik im Museum«:

Auf dem Programm stehen die zweite Klarinettensonate op. 120 Nr. 2 von Johannes Brahms sowie die drei Romanzen op. 73 für Klavier und Violoncello von Robert Schumann. Mit dem Trio op. 114, das Johannes Brahms für Klarinette, Violoncello und Klavier geschrieben hat, präsentieren Natalie Hahn, Julia Puls und Viktor Soos gemeinsam ihr Können.

Die Moderation des Nachmittags übernimmt Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger. Im Anschluss an das Konzert bietet er als »Chefsache« eine Führung durch die aktuelle Ausstellung »Konfrontationen – Brahms und Frankreich« an.

Mit hausgemachten Kuchen sowie heißen und kalten Getränken ist bereits ab 14 Uhr für das leibliche Wohl gesorgt.

Das Programm:

Johannes Brahms (1833 - 1897)
Sonate op. 120 Nr. 2 für Klavier und Klarinette
(1) Allegro amabile
(2) Allegro appassionato
(3) Andante con moto – Allegro – Più tranquillo

Robert Schumann (1810 - 1856)
Fantasiestücke für Klavier und Violoncello op. 73 (1849)
(1) Zart und mit Ausdruck
(2) Lebhaft, leicht
(3) Rasch und mit Feuer

Johannes Brahms (1833 - 1897)
Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier op. 114
(1) Allegro
(2) Adagio
(3) Andantino grazioso
(4) Allegro

Kurzbios

Die Cellistin Natalie Hahn wurde 1997 in München geboren. Ihren ersten Cellounterricht erhielt sie im Alter von fünf Jahren. 2013 war sie Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2017 studiert Natalie Hahn an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Troels Svane.

Sie besuchte bisher Meisterkurse bei Prof. Wen-Sinn Yang, Prof. Alexander Gebert und Prof. Maria Kliegel und nahm an wichtigen Kammermusikkursen wie „Mit Musik-Miteinander“ teil. Auch zum 49. Deutschen Kammermusikkurs „Jugend musiziert“ erhielt sie eine Einladung.

Natalie Hahn ist vierfache Bundespreisträgerin von „Jugend musiziert“, zudem wurde sie in die Stiftungsfamilie der deutschen Stiftung Musikleben aufgenommen. Ihr erstes Solokonzert mit Orchester gab sie 2009 in Italien. Mit der Aufnahme ins Bundesjugendorchester lernte sie auch weltbekannte Dirigenten wie Alexander Shelley, Patrick Lange und Sir Simon Rattle kennen. Mit dem BJO konzertiert sie in China und Rumänien, in der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin und dem Festspielhaus Baden-Baden.

 

Julia Puls, geb. 1995, war ab 2011 Stipendiatin der Jugendakademie Münster. Seit 2013 studiert sie Klarinette bei Prof. Reiner Wehle an der Musikhochschule Lübeck, unterbrochen von einem Erasmusaufenthalt am CNSMD Lyon bei Prof. Nicolas Baldeyrou.

Julia Puls besuchte Meisterkurse bei Prof. Sabine Meyer, Prof. Thomas Lindhorst, Prof. Thorsten Johanns, Prof. Norbert Kaiser, Prof. Ruiz Ferreres und Francois Benda. Des Weiteren erhielt sie 2013 ein Stipendium für die Detmolder Sommerakademie. Seit 2014 ist sie zudem Stipendiatin von Live Music Now.

Orchestererfahrungen sammelte sie im Landesjugendorchester NRW, Kourion Orchester Münster und im Einklang Orchester. Sie spielte in bedeutenden Konzerthäusern in ganz Europa und Asien. Radioaufnahmen ergänzen ihre solistische Tätigkeit. Auf Einladung der Irino

Stiftung konzertierte sie 2010 in Japan. Für die Spielzeit 2017/2018 hat Julia Puls eine Akademiestelle in der Orchesterakademie des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck.

Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Bundesebene erhielt sie 2010 einen 1. Preis in der Duo- und 2012 einen 1. Preis in der Solowertung.

 

Der 21-jährige Pianist Viktor Soos war ab 2014 Jungstudent an der Musikhochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main in der Klasse von Prof. Oliver Kern. Seit zwei Jahren studiert

er an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konrad Elser. Meisterkurse besuchte er u.a. bei Andrzej Jasinski, Lilya Zilberstein, Jacques Rouvier, Dmitri Alexeev und Eric le Sage. Viktor Soos ist Stipendiat der Stiftung „Live Music Now“, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

2015 erhielt er den 1. Preis beim internationalen Rotary Klavierwettbewerb in Essen, 2016 folgte der 2. Preis beim Tonali-Wettbewerb in Hamburg und 2017 der Yamaha Stipendienwettbewerb der YMFE in Rostock. Als Finalist beim Deutschen Musikwettbewerb wurde Viktor Soos in diesem Jahr zudem in die Bundesauswahl junger Künstler aufgenommen.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn bisher u.a. nach Chile, Finnland, Frankreich, Italien und

Tschechien. Er spielte mit Orchestern wie den Lübecker Philharmonikern, der Deutschen

Kammerphilharmonie Bremen und der Staatskapelle Halle. Hinzu kommen Radioaufnahmen für Deutschlandradio, NDR, MDR, WDR und SWR.

Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf:
Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel)
Königstr. 67 a | 23552 Lübeck | Tel. 0451- 70 23 20
Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Emanuel Geibel
(1815-1884)

Freitag 29.9.2017, 19 Uhr

Musik im Museum

»Zu Gast bei Brahms: Emanuel Geibel«

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger im Gespräch mit
Prof. Dr. Ulf Bästlein und Prof. Dr. Hans Wißkirchen

Lieder nach Texten von Emanuel Geibel (1815-1884)

Ulf Bästlein Gesang und Rezitation
Sascha El Mouissi Klavier

Info

Der Lübecker Dichter Emanuel Geibel (1815-1884) hat Menschen fasziniert wie kaum ein anderer Dichter seiner Zeit – auch Komponisten haben Geibel bewundert. Mit ca. 3600 Liedern ist der Lübecker Lyriker nach Heinrich Heine der am meisten vertonte deutschsprachige Dichter: noch vor Goethe! Viele dieser Geibel-Lieder sind, wie der Autor und fast sein gesamtes Werk, heute jedoch zu Unrecht in Vergessenheit geraten. 

Im Rahmen der beliebten Veranstaltungsreihe „Zu Gast bei Brahms“ nehmen erstmals Gesprächspartner aus dem weiteren Umfeld der Musikhochschule Lübeck auf den weißen Sesseln in der Villa Brahms Platz: Unter der Moderation von Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts an der Musikhochschule Lübeck, werden sich der Bariton und Germanist Prof. Dr. Ulf Bästlein und der Literaturwissenschaftler und Direktor der Kulturstiftung Hansestadt Lübeck Prof. Dr. Hans Wißkirchen dem „Phänomen Geibel“ musikalisch-literarisch annähern.

Ulf Bästlein und Pianist Sascha El Mouissi präsentieren zudem Lieder nach Texten von Geibel. Viele davon sind als Welterstaufnahmen auf ihrer neuen CD „Ich blick’ in mein Herz und ich blick’ in die Welt“ erschienen. Der Abend nimmt das Publikum mit auf die Suche nach einer Antwort auf die Frage, warum diese Werke eines der meist geschätzten Schriftsteller seiner Zeit erst jetzt wieder ihren Weg auf das Konzertpodium finden.

Kurzbios

Prof. Dr. Ulf Bästlein

Der Bass-Bariton Ulf Bästlein studierte und promovierte zunächst in Altphilologie und Germanistik bevor ein Gesangsstudium in Freiburg aufnahm und dieses im Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss.

Er begann seine Bühnenlaufbahn am Stadttheater Heidelberg und war seitdem u.a. in Augsburg, Hannover, Lübeck und Hamburg engagiert. Ulf Bästlein ist häufiger Gast bei verschiedenen internationalen Musik-Festivals und führt Liederabende mit Charles Spencer, Michael Gees, James Tocco, Julius Drake, Axel Bauni, Detlef Kraus und Sascha El Mouissi durch. Der Schwerpunkt seiner zahlreichen CD-Aufnahmen liegt bei Text-Vertonungen u.a. von Heine, Goethe, Storm und Hebbel.

Der Bassbariton lehrte von 1993 bis 2000 an der Musikhochschule Lübeck und ist seit 2000 als Professor für Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz tätig. Dort leitet er außerdem die künstlerisch-wissenschaftlichen Doktoratsschule. In China, Russland, der Türkei und Italien finden regelmäßig Masterclasses unter seiner Leitung statt.

Im Jahr 2000 gründete er das Liedfestival „Liedkunst“ in Husum, in dessen Rahmen ihm auch die Nachwuchsförderung in besonderem Maße am Herzen liegt.

Als Autor zahlreicher Aufsätze hat er sich auch auf wissenschaftlicher Ebene mit dem Deutschen Lied im frühen 19. Jahrhundert beschäftigt.

 

Prof. Dr. Hans Wißkirchen

Hans Wißkirchen wurde 1955 in Düsseldorf geboren und studierte Germanistik und Philosophie. Von 1993 bis 2006 war er Leiter des Buddenbrookhauses und seit 2001 als Direktor der Kulturstiftung Hansestadt Lübeck auch für das Günter Grass-Haus verantwortlich. Seit 2006 ist er Leitender Direktor aller Lübecker Museen und Honorarprofessor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität zu Lübeck.

Darüber hinaus ist Hans Wißkirchen Vorstandssprecher der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten in Berlin, Präsident der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft, Vizepräsident der Heinrich Mann-Gesellschaft und Sprecher des Zentrums für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck.

Seine zahlreichen Publikationen widmen sich schwerpunktmäßig Heinrich und Thomas Mann, der Familie Mann, Günter Grass, dem deutschen Vormärz, Fragen der Literaturmuseen sowie der Wechselbeziehung von Wissenschaft und Literatur in den Epochen der Klassik und Romantik.

 

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger

Wolfgang Sandberger, Prof. Dr. phil., geboren 1961, ist Professor für Musikwissenschaft und Leiter des Brahms-Instituts an der Musikhochschule Lübeck. Er studierte Violoncello bei Eckart Stahl am Konservatorium Osnabrück/Musikhochschule Hannover (Diplom 1986) sowie Musikwissenschaft, Philosophie und Geschichte in Münster und Hamburg (Magister artium) und promovierte mit einer Arbeit über Das Bach-Bild Philipp Spittas (Hannelore Greve-Preis der Joachim Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften).

Wolfgang Sandberger arbeitet auch als Autor und Moderator für verschiedene ARD-Anstalten. Darüber hinaus ist er u.a. Präsident der Göttinger Händel-Gesellschaft, Stellvertretender Vorsitzender der Musikgeschichtlichen Kommission, Vorstandsmitglied der Johannes Brahms Gesamtausgabe und Projektleiter des Brahms-Festivals an der Musikhochschule Lübeck.

Seine Forschungsgebiete sind neben Brahms und dessen Umfeld rezeptionshistorische und wissenschaftsgeschichtliche Themen. Von Wolfgang Sandberger sind zahlreiche Publikationen zur Musikgeschichte des 17. bis 21. Jahrhunderts erschienen, außerdem ist er Mitherausgeber des Jahrbuchs Göttinger Händel-Beträge

 

Sascha El Mouissi

Der Pianist Sascha El Mouissi, geboren in Frankfurt am Main, studierte Klavier an der Musikhochschule Mainz und Klavier-Vokalbegleitung an der Musikuniversitat Wien bei Charles Spencer.

Konzertreisen führten ihn bisher nach England, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich, Tschechien, in die Schweiz, Türkei und nach Nordafrika. Er trat u.a. im Rahmen des LondonArtsFestivals, bei der Beethoven Society of Europe, dem Arnold Schönberg Center Wien, dem Istanbul Musik Festival, den Salzburger Festspielen, an der Oper Nizza und bei den Salzburger Schlosskonzerten auf. Ferner gastierte er an renommierten Häusern wie dem Konzerthaus Wien und dem Salzburger Mozarteum.

Sascha El Mouissi konzertiert mit renommierten Sängerinnen und Sängern wie Ulf Bästlein, Wolfgang Brendel, Alice Ferrière, Rafael Fingerlos, Angelika Kirchschlager, Ildikó Raimondi, Sophie Rennert, Wolfgang Resch.  Verschiedene Rundfunk - und Fernsehaufnahmen sind u.a. für den SWR, Radio Bremen, BR und den ORF entstanden, CD-Aufnahmen für Gramola, Toccata Classics und Coviello Classics.

Neben zahlreichen anderen Preisen wurde Sascha El Mouissi zuletzt mit dem Johannes Gutenberg-Preis der Universität Mainz, dem Liedpreis des Ministeriums für Kultur des Landes Schleswig-Holstein und dem Theodor-Storm-Klavierpreis ausgezeichnet.

Eintritt frei / freie Platzwahl


Shoko Murakami, Violine

Samstag 12.8.2017, 15 Uhr

Brahms-Café II

Werke von Bach, Brahms und Strauss

Yoko Kuwahara Klavier
Shoko Murakami Violine

Stefan Weymar M.A. Moderation

Künstler-Info

Yoko Kuwahara wurde im Jahr 1990 in Yamaguchi, Japan geboren. Sie erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von 4 Jahren. Nachdem sie das Musikgymnasium Toho besuchte, setzte sie die Ausbildung zunächst an der Musikhochschule Toho in Tokio bei Keiko Takeuchi und Ikuyo Nakamichi fort. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie durch Meisterklassen u. a. bei Jacques Rouvier, Pascal Devoyon, Diane Andersen, Evgeij Koroliov, Klaus Hellwig. Die Abschlussprüfung in Tokio bestand Yoko Kuwahara mit Auszeichnung und wurde für ein Preisträgerkonzert ausgewählt. Von 2014 bis 2016 studierte sie im Masterstudium Klaviersolo bei Frau Prof. Konstanze Eickhorst studiert an der Musikhochschule Lübeck. Als Solistin und Kammermusikerin bestreitet sie Auftritte in Japan, Belgien, Frankreich und Deutschland. Der Musikhochschule Lübeck bleibt sie treu: im Masterstudium Korrepetition bei Prof. Inge-Susann Römhild und selber als Dozentin für Klavierbegleitung.

Shoko Murakami studierte zunächst an der Toho Gakuen School of Music in Tokio bevor sie 2014 ihr Violinstudium bei Prof. Heime Müller an der Musikhochschule Lübeck aufnahm. Bei Wettbewerben in Japan und Italien wurde sie mehrfach als Preisträgerin ausgezeichnet. Shoko Murakami hat am Kammermusik-Meisterkurs des Tokio Quartet in Toyama, am MMCJ Kammermusik-Meisterkurs bei Alan Gilbert, am Meisterkurs von Prof. Daniel Gaede im Rahmen des Internationalen Kirishima Musikfestivals in Japan sowie am Internationalen Musikfestival in Cervo (Italien) bei Prof. Nora Chastain teilgenommen. 2015 gewann sie den zweiten Preis des Possehl-Musikwettbewerbs in Lübeck. Seit 2016 setzt sie ihr Studium an der MHL mit dem Konzertexamen fort.

Programm & Inhalt

»Nach Tische schlürfte er im Café Walter seinen ›Schwarzen‹, las Zeitungen, musterte durch das Pincenez die vorüberprominierende elegante Welt...«. So berichtet der Brahms-Biograph Max Kalbeck und sicher hätte sich der Komponist auch beim sommerlichen Café in der nach ihm benannten Villa Brahms ›behaglich‹ gefühlt.

Den zweiten Termin der diesjährigen Brahms-Cafés gestalten Yoko Kuwahara (Klavier) und Shoko Murakami (Violine) am 12. August 2017 u.a. mit Werken von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms und Richard Strauss.

Mit Kaffee und hausgemachtem Kuchen lädt der schöne Garten bereits ab 14 Uhr zum Entspannen ein. Im Anschluss an das Konzert im Hansen-Saal haben Besucher*innen die Möglichkeit, an einer Führung durch die aktuelle Ausstellung „Konfrontationen – Brahms und Frankreich“ teilzunehmen.

Auszüge aus dem Programm:

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
aus: Sonata C-Dur BWV1005
Largo

Richard Strauss (1864-1949)
Sonata Es-Dur op.18 (1. Satz)

Johannes Brahms (1833-1897) 
Ungarische Tänze (Auswahl)

Eintritt: 5 / 8 Euro (keine Ermäßigung)
Vorverkauf:
Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck, Tel. 0451-70 23 20
Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Das Brahms-Café

Timothée Urbain, Klavier

Samstag 15.7.2017, 15 Uhr

Brahms-Café I

Programmänderung »à la franҫaise«

Französische Chansons und Werke von Chausson, Chopin und Fauré

Timothée Urbain Klavier, Gesang

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Programm & Inhalt

Am 15. Juli 2017 lädt das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck wieder ins Brahms-Café: mit Musik „à la franҫaise“, passend zur aktuellen Ausstellung „Konfrontationen – Brahms und Frankreich“, und Café und Kuchen im (Winter-)Garten, je nach Wetter.

Timothée Urbain ist seit 2016 Masterstudent in der Klavierklasse von Prof. Konstanze Eickhorst an der Musikhochschule Lübeck. Anlässlich des ersten Brahms-Cafés des Jahres gestaltet er einen Nachmittag „à la franҫaise“ in der Villa Brahms mit französischen Chansons und Werken von Chausson, Chopin und Fauré. Unterstützung erhält er dabei von der Geigerin Elisabeth Horn.

Das Konzert wird von Prof. Dr. Wolfgang Sandberger moderiert und findet bei jedem Wetter im repräsentativen Hansen-Saal statt. Im Anschluss macht der Leiter des Brahms-Instituts den Museumsbesuch zur „Chefsache“ und führt die interessierten Besucher*innen persönlich durch die aktuelle Ausstellung.

Bereits ab 14 Uhr sind Restkarten an der Tageskasse erhältlich. Mit Kaffee und hausgemachtem Kuchen lädt der schöne Garten zum Entspannen ein. Bei Regen bietet der Wintergarten eine (fast) ebenso angenehme Ausweichmöglichkeit.

Frédéric Chopin (1810 – 1849)
Etüde e-Moll op. 25 Nr. 5
Vivace

Gabriel Fauré (1845 – 1924)
Aus: 9 Préludes op. 103
Nr. 1 Des-Dur – Andante molto moderato
Nr. 2 cis-Moll – Allegro
Nr. 5 d-Moll – Allegro
Nr. 9 e-Moll – Adagio

Ernest Chausson (1855–1899)
Poème für Violine und Klavier op. 25
Lento e misterioso – Molto animato – Animato – Poco lento – Poco meno lento – Allegro – Tempo I – Tranquillo

Elisabeth Horn Violine

Chansons
Les Temps des cerises (Antoine Renard)
La Javanaise (Serge Gainsbourg)
La vie en rose (Édith Piaf)

Bereits ab 14 Uhr sind Restkarten an der Tageskasse erhältlich. Mit Kaffee und hausgemachtem Kuchen lädt der schöne Garten zum Entspannen ein.

Künstler-Info

Timothée Urbain wurde im Jahr 1989 geboren. In einer Musikerfamilie aufgewachsen, nahm er seit seiner Kindheit in Paris Klavierunterricht sowie Unterricht in Schlagzeug und Komposition.

Ab 2011 studierte er an der Musikhochschule Paris Harmonie, Kontrapunkt, Fuge und Musikanalyse Sein Kompositionsstudium schloss er 2014 mit dem Master ab. Gleichzeitig war Timothée Urbain ab 2013 Student an der Musikhochschule Lyon in der Klavierklasse von Florent Boffard. Nach seinem Bachelorabschluss 2015 studierte er im Rahmen des europäischen Erasmusprogrammes ein Jahr an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konstanze Eickhorst. 2016 wurde er als Masterstudent in ihre  Klasse aufgenommen.

Im Sommer 2016 war Timothée Urbain Stipendiat der French-American Piano Association und trat im Französischen Konsulat in New York auf. Als vielseitiger Musiker spielt er gerne solistisch und mit Kammermusikpartnern in unterschiedlichen Besetzungen. Darüber hinaus begeistert ihn die Zusammenarbeit mit Künstlern aus den Bereichen  Jazz, Chanson oder Musiktheater. 2016 hat er in Lübeck das Duo La Javanaise mit dem französischen Sänger Erwan Tacher gegründet.

Eintritt: 5 / 8 Euro (keine Ermäßigung)
Vorverkauf:
Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck, Tel. 0451-70 23 20
Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


„Die Freiheit führt das Volk“

Samstag 1.7.2017, 10 bis 16 Uhr

Symposium im Museum Behnhaus Drägerhaus

»Konfrontationen – Musik im Spannungsfeld des deutsch-französischen Verhältnisses 1871-1918«

Zum Ravel-Schwerpunkt des diesjährigen Schleswig-Holstein Musik Festivals nimmt das Symposium das deutsch-französische Verhältnis unter die Lupe: aus der Perspektive der Musik. Auch in Konstellationen fundamentaler politischer Ablehnung zwischen den „Erbfeinden“ gab es einen interkulturellen Austausch. Ausgangspunkt ist Johannes Brahms, dessen Rezeption in Frankreich bislang kaum thematisiert wurde. Das grassierende Wagner-Fieber in Frankreich hat zum „Wagnérisme“ geführt. Doch wie passen das deutsche Gesamtkunstwerk mit französischer Raffinesse und „Clarté“ zusammen? Und: Wurde Maurice Ravel in Deutschland überhaupt rezipiert?

Die unterschiedlichen ästhetischen Vorstellungen spiegeln sich auch in unterschiedlichen Klangidealen wieder; dem jeweils spezifischen Orchester- und Ensembleklang ist das Symposium ebenfalls auf der Spur. Ergänzt wird dieser musikalische Blick durch einen kunsthistorischen Vergleich von französischem und deutschem Impressionismus.

Programm:

10.00 Uhr Einführung
Prof. Dr. Wolfgang Sandberger (Lübeck)
10.15 Uhr Brahms und Frankreich – Aspekte einer Beziehung
Dr. Ingrid Fuchs (Wien)

10.50 Uhr „Aimez-vous Brahms?“
– zur Brahms-Rezeption in Frankreich
Dr. Nicolas Dufetel (Paris)

11.50  Uhr Le Wagnérisme en France
– zu einem Phänomen des Kulturtransfers
Prof. Dr. Manuela Schwartz (Magdeburg / Berlin)

12.25 Uhr Zum Begriff des „Impressionismus“
in der Kunst und in der Musik
Dr. Alexander Bastek (Lübeck)

14:30 Uhr Maurice Ravel und Deutschland
Dr. Ulrike Thiele (Zürich)
15.05 Uhr Klangideale: deutscher versus französischer Orchesterklang
Prof. Dr. Michael Stegemann (Dortmund)

Eintritt: 5 Euro (keine Ermäßigung)
Vorverkauf: www.shmf.de oder Tel: 0431/237070


„Die Freiheit führt das Volk“

Freitag 30.6.2017, 18 Uhr

Ausstellungseröffnung

»Konfrontationen – Brahms und Frankreich«

In Kooperation mit der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.

In einer Zeit voller Spannungen in den deutsch-französischen Beziehungen manifestierte sich die Vorstellung von Johannes Brahms als spezifisch „deutschem Komponisten“. Sein „Triumphlied“ von 1871 verherrlich zwar den „Sieg der deutschen Waffen“ über Frankreich, Brahms aber als Antipoden der französischen Musik zu stilisieren, wäre zu kurz gegriffen.

Sein Interesse an Frankreich zeigt sich in seinen Französisch-Studien sowie in seiner Bibliothek, zu der auch ein Berlioz-Autograf gehörte. Zudem stand er in Kontakt mit Komponisten wie César Franck und Charles-Marie Widor, die ihm handschriftlich Werke widmeten.

Die neue Ausstellung des Brahms-Instituts an der Musikhochschule Lübeck beleuchtet erstmals eindrucksvoll die Wechselbeziehungen zwischen Johannes Brahms und Frankreich.

Programm der Ausstellungseröffnung:

Prof. Rico Gubler
Präsident der Musikhochschule Lübeck
Begrüßung

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger
Leiter des Brahms-Instituts an der Musikhochschule Lübeck
Begrüßung

Prof. Dr. Anselm Gerhard (Bern)
Festvortrag: „Herbstnebel“, „Nieselregen“ und „dieser schreckliche Walzer“ im 4/4 Takt.  Brahms und seine französischen Kollegen

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger und Stefan Weymar M.A.
Einführung in die Ausstellung

Musik mit Dozierenden und Studierenden der MHL

Anschließend Ausstellungsbesuch und Empfang

Eintritt frei


Ivo Ruf, Klarinette

Samstag 17.6.2017, 15 Uhr

Musik im Museum

Studierende des Instituts für schulbegleitende Musikausbildung

Werke von Chopin, Fauré, Patterson, Rota, Olah und Zgarja

Eva Gasparyan Flöte  (Klasse Prof. Angela Firkins)
Ivo Ruf Klarinette (Klasse Prof. Reiner Wehle)
Swantje Wittenhagen Harfe (Klasse Prof. Gesine Dreyer)
Chiara Rubino Klavier (Klasse Prof. Konstanze Eickhorst).

Stefan Weymar M.A. Moderation

Am 17. Juni 2017 werden erstmals Studierende des Instituts für schulbegleitende Musikausbildung (kurz: ISMA) im Rahmen der Konzertreihe „Musik im Museum“ im Hansen-Saal der Villa Brahms auftreten und ihr Können dem Publikum präsentieren.

Das ISMA bietet herausragend begabten, jugendlichen Instrumentalisten und Sängern, die eine allgemeinbildende Schule besuchen, Unterricht bei Professoren und Dozenten der MHL. Schon zu Gründungstagen der Hochschule wurde die "Vorschule" ins Leben gerufen. Heute genießt das ISMA einen hervorragenden Ruf in Schleswig-Holstein und weit über die Landesgrenzen hinaus. Regelmäßig werden seine Studierenden beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" ausgezeichnet, ebenso bei internationalen Jugendwettbewerben.

Bei den diesjährigen Landeswettbewerben „Jugend musiziert“ in Schleswig-Holstein, Hamburg und Berlin haben sich zwölf Solisten und Ensembles mit Jungstudierenden des ISMA für die nächste Runde qualifiziert. Sie werden in der ersten Juniwoche am Bundeswettbewerb in Paderborn teilnehmen. Erste Preise in den Solowertungen erspielten sich u.a. die junge Pianistin Chiara Martina Rubino und die Harfenistin Swantje Wittenhagen.

Namhafte Künstlerpersönlichkeiten sind aus dem ISMA hervorgegangen; sie konzertieren weltweit, sind als Professoren tätig oder bekleiden Solopositionen in bedeutenden Orchestern. Stellvertretend seien Christian Tetzlaff, David Garrett, Natalia Prischepenko, Daishin Kashimoto, Claudio Bohorquez, Matthias Höfs, Heime Müller und Sebastian Manz genannt.

Programm:

Nino Rota (1911–1979) 
Sonata per Flauto e Harpa
Allegro molto moderato
Andante sostenuto
Allegro Festoso

Tiberiu Olah (1928–2002)
Sonate für Klarinette solo (1963)

Frédéric Chopin (1810–1849) 
Nocturne op. 27, Nr.2 in Des-Dur

Paul Patterson (*1947)
Aus: Spiders IV Tarantula

Krystof Zgraja (*1950)
Flamenco Studie Nr.1

Frédéric Chopin (1810–1849) 
Ballade op. 23 Nr.1 in g-moll

Gabriel Fauré (1845-1924) 
Pavane Fis-Dur op. 50
Version für Flöte, Klarinette und Harfe

Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck, Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Konstanze Eickhorst

Mittwoch 31.5.2017, 19 Uhr

Musik im Museum

»Zu Gast bei Brahms«

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger im Gespräch mit Prof. Konstanze Eickhorst, Klavier

Unter dem Motto „Zu Gast bei Brahms“ stellt Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger abwechselnd Dozenten der Musikhochschule Lübeck vor. Am 31. Mai nimmt die Pianistin Konstanze Eickhorst zum Gespräch auf dem weißen Sessel Platz. Anschließend wird sie das Publikum mit ihrem Lieblingsstück überraschen.

Für Konstanze Eickhorst begann die internationale Konzerttätigkeit nach dem Gewinn der Wettbewerbe "Clara Haskil" und "Geza Anda" sowie vorderen Platzierungen beim Bach-Wettbewerb in Toronto und beim "Concours Reine Elisabeth" in Brüssel. Die Pianistin wird als Solistin und Kammermusikerin in die Musikmetropolen der Welt eingeladen, gastiert unter anderem bei den Salzburger Festspielen, den Luzerner Festspielen und spielt mit Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks, dem Toronto Symphony oder dem Royal Philharmonic Orchestra London. Seit vielen Jahren ist Konstanze Eickhorst Mitglied des Linos-Ensemble, das in Besetzungen von Duo bis Septett ein breites Repertoire pflegt. Cpo, Capriccio, Genuin und weitere CD-Lables produzieren mit Konstanze Eickhorst.

Sie studierte bei Karl-Heinz Kämmerling und Vlado Perlemuter. Als 28-jährige zur Professorin in Hannover ernannt, folgte sie einige Jahre darauf einem Ruf an die Musikhochschule Lübeck. Konstanze Eickhorst leitet Meisterkurse für Solisten und Ensembles und wird als Jurorin zu internationalen Wettbewerben eingeladen. Seit mehreren Jahren führt sie den Juryvorsitz des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen und arbeitet im künstlerischen Ausschuss.

Eintritt frei


Schottische Trachten

Freitag 12.5.2017, 17 Uhr

Brahms-Festival

»THE BLUE BELL OF SCOTLAND«

Schottische Lieder von Haydn und Beethoven im Dialog mit Duos für zwei Violinen von Bartók

Dorothee Bienert Sopran
Milena Juhl Mezzosopran
Younggi Moses Do Tenor
Milad Kuhpai Bass
Shoko Murakami, Ana Nedobora, Andrés Murillo Aydillo Violine
Laura Moinian Violoncello
Mutsumi Saiki Klavier

Stefan Weymar M.A. Moderation

Dem Volkslied kommt bei der Konstruktion von Heimat durch Musik eine besondere Funktion zu, ob bei Brahms oder anderswo in Europa: So spiegelt sich die Schottland-Begeisterung etwa in den Lied-Bearbeitungen des Konzerts  „The blue bell of Scotland“. So prominente Komponisten wie Haydn und Beethoven haben sich an dem werbewirksamen Heimat-Projekt des Verlegers George Thomson beteiligt und vertonten schottische Volkslieder.

Programm:

Béla Bartók (1881 – 1945)
Duos für zwei Violinen

Joseph Haydn (1732 – 1809)
The broom of the Cowdenknows Hob. XXXIa:170
The blue bell of Scotland Hob. XXXIa:176
Rastling roaring Willy Hob. XXXIa:227

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Duncan Gray WoO 156 Nr. 2
The soldier WoO 157 Nr. 2
Charlie is my darling WoO 157 Nr. 3

Eintritt 10 / 7 Euro (keine Ermäßigung)
Eintrittskarten gibt es bei den Vorverkaufsstellen des Lübeck-Ticket. Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Johannes Brahms

Mittwoch 10.5.2017, 17 Uhr

Brahms-Festival

»UND A BISSELE FALSCHHEIT IS AU WOHL DABEI«

Werke von Brahms sowie Lieder aus »Des Knaben Wunderhorn« von Mahler, Mendelssohn, Bartholdy, Schumann, Strauss und Zemlinsky

Dorothee Bienert, Celina Denden,
Anna Eufinger, Anastasia Lakka-Boni,
Lisa Ziehm Sopran
Milena Juhl, Tania Renz Mezzosopran
Annemarie Wolf Alt
Sargis Mzikyan Tenor
Johannes Schröder Bariton
Kolja Martens Bass
Minguen Chou, Mana Tabata Horn
Jara Egen Harfe
Jakob Linowitzki Klavier

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Das Volkslied spiegelt wie kaum eine andere musikalische Form den Heimatbegriff. Es steht daher im Mittelpunkt der moderierten Konzertreihe in der Villa Eschenburg. Mit dem etwas provokanten, einem Volkslied entlehnten Konzerttitel »Und a bissele Falschheit ist au wohl dabei« ist das Konzert am Mittwoch, 10. Mai dem Liedschaffen von Johannes Brahms gewidmet. Unter anderem sind die Volkskinderlieder und das Vokalquartett op. 64 „An die Heimat“ zu hören. Erstmals im Programm des Brahms-Festivals: die »Vier Gesänge für Frauenchor« op. 17 in der aparten Besetzung für Frauenstimmen, zwei Hörner und Harfe.

Programm:

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Da unten im Tale WoO 33 Nr. 6
An die Heimat op. 64 Nr. 1

Johannes Brahms (1833 – 1897)
aus: Volkskinderlieder WoO 31
Dornröschen / Der Mann / Das Schlaraffenland / Die Nachtigall / Heidenröslein / Dem Schutzengel / Beim Ritt auf dem Knie / Weihnachten / Der Jäger im Walde / Die Henne / Wiegenlied / Marienwürmchen / Das Mädchen und die Hasel / Sandmännchen

Johannes Brahms (1833 – 1897)
aus: Sonate für Klavier C-Dur op. 1
Andante (nach einem altdeutschen Minnelied: »Verstohlen geht der Mond auf«)

Johannes Brahms (1833 – 1897)
aus: Zwölf Deutsche Volkslieder WoO 35
Erlaube mir, feins Mädchen / Der Fiedler

Johannes Brahms (1833 – 1897)
aus: Vierzehn Deutsche Volkslieder WoO 34
Vom heiligen Märtyrer Emmerano / In stiller Nacht
Vertonungen aus »Des Knaben Wunderhorn«

Robert Schumann (1810-1856)
Marienwürmchen op. 79 Nr. 13

Richard Strauss (1864 – 1949)
Junggesellenschwur op. 49 Nr. 6

Gustav Mahler (1860 – 1911)
Wer hat dies Liedlein erdacht

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Altdeutsches Frühlingslied op. 86 Nr. 6

Alexander Zemlinsky (1871 – 1942)
Altdeutsches Minnelied op. 2 Nr. 2 II

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Wiegenlied op. 49 Nr. 4 »Guten Abend, gut‘ Nacht«

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Vier Gesänge für Frauenchor, zwei Hörner und Harfe op. 17
Es tönt ein Harfenklang / Lied des Narren /Der Gärtner / Gesang aus Fingal

Eintritt 10 / 7 Euro (keine Ermäßigung)
Eintrittskarten gibt es bei den Vorverkaufsstellen des Lübeck-Ticket. Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Eduard Reményi und Johannes Brahms

Montag 8.5.2017, 17 Uhr

Brahms-Festival

»AUFBRUCH«

Werke von Beethoven, Brahms, Ernst und Mendelssohn Bartholdy

Yurina Otsuka Violine
Yoko Kuwahara Klavier

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Was ist Heimat? Ein Ort, ein Gefühl. Eine utopische Idee? Das Brahms-Festival 2017 ist dem schillernden Begriff auf der Spur. Die renommierten Dozierenden und ihre herausragenden Studierenden an der MHL zeigen, wofür »Heimat« in der Musik stehen kann. Das Konzert „Aufbruch“ rekonstruiert mit Werken von Beethoven, Brahms und Mendelssohn eine Konzertreise durch Norddeutschland, die der 20-jährige Brahms 1853 mit dem wenig älteren ungarischen Geiger und Freiheitskämpfer Reményi unternommen hat.

Programm:

»Über die Heide hallet mein Schritt«

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Ungarischer Tanz Nr. 2 d-Moll
bearbeitet für Violine und Klavier von Joseph Joachim

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
aus: Lieder ohne Worte
Andante con moto (E-Dur op. 19 Nr. 1)
Moderato (A-Dur op. 19 Nr. 4)
Allegro leggiero (fis-Moll op. 67 Nr. 2)

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
aus: Sonate für Violine und Klavier c-Moll op. 30 Nr. 2
Allegro con brio

Heinrich Wilhelm Ernst (1814 – 1865)
Élégie sur la mort d’un object chéri op. 10

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Scherzo es-Moll op. 4
Ungarische Tänze Nr. 1 g-Moll, Nr. 7 A-Dur und Nr. 5 g-Moll
bearbeitet für Violine und Klavier von Joseph Joachim

Eintritt 10 / 7 Euro (keine Ermäßigung)
Eintrittskarten gibt es bei den Vorverkaufsstellen des Lübeck-Ticket. Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Diethelm Jonas

Mittwoch 19.4.2017, 19 Uhr

Musik im Museum

»Zu Gast bei Brahms«

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger im Gespräch mit Prof. Diethelm Jonas, Oboe

Diethelm Jonas folgte einem Ruf an die Musikhochschule Lübeck, nachdem er seit 1980 einen Lehrstuhl für Oboe an der Musikhochschule Trossingen inne hatte. Der 1953 in Recklinghausen geborene Musiker studierte in Essen (Folkwang Hochschule), London (Royal Academy) in der Meisterklasse von Lady Evelyn Rothwell-Barbirolli und in Freiburg bei Heinz Holliger. Er war 1. Solo-Oboist der Sinfonieorchester Essen, des Bayrischen und des Süddeutschen Rundfunks. Er wurde vielfach mit internationalen und nationalen Preisen bedacht.

Rege Konzerttätigkeit, auch als Mitglied des Aulos Bläserquintett und des Bläserquintett Sabine Meyer führte ihn in zahlreiche Länder Europas, nach Japan und in die USA, wo er u.a. mit so bedeutenden Dirigenten wie Kubelik, Celebidache, Bernstein, Solti, Leinsdorf, Böhm, Previn, Marriner und Sinopoli konzertierte. Vielfach mit nationalen und internationalen Preisen bedacht, führt ihn seine rege Konzert- und Kurstätigkeit (z.B. zweijährige Gastprofessur an der Staatl. Universität "Simon Boliver" in Caracas/Venezuela), auch als Mitglied des Aulos Bläserquintett und des Bläserensemble Sabine Meyer in zahlreiche Länder Europas, nach Japan, Korea und in die USA. In den vergangenen 20 Jahren war Jonas der internationalen Bach-Akademie und dem Bach-Kollegium unter Helmut Rilling eng verbunden. Er konzertiert solistisch weiterhin mit dem Stuttgarter und vor allem dem Münchner Kammerorchester und wird in den letzten Jahren auch als Dirigent nachgefragt. Während der letzten 30 Jahre entstanden mehr als 20 Schallplatten und CD-Einspielungen, die unter anderem mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet wurden.

Eintritt frei


Catalin Serban

Samstag 8.4.2017, 15 Uhr

Musik im Museum

Klaviermusik

Werke von Schubert und Chopin

Catalin Serban Klavier

Catalin Serban, geboren und aufgewachsen in Bukarest, studierte an der Universität der Künste Berlin und an der Musikhochschule Lübeck und unterrichtet mittlerweile als Klavierdozent an der Lübecker Musikhochschule. Catalin Serban lebt und arbeitet in Berlin und entfaltet von hier aus seine Tätigkeit als Solist und Kammermusikpartner. Seine Musikausbildung beginnt er im Alter von sechs Jahren an dem Bukarester Musikgymnasium „George Enesco“.

Catalin Serban studiert bei den Professoren Martin Hughes und László Simon an der UdK Berlin und an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konrad Elser. Weitere künstlerische Impulse bekommt er in Meisterkursen der Professoren Claude Frank, Georgy Sebok, Pascal Devoyon, Theodor Paraschivesco und Elena Lapitskaja.

Zu Beginn seines Klavierstudiums an der UdK ist Catalin Serban bereits mehrfacher erster Preisträger bei den Klavierwettbewerben in Rumänien und wird bei internationalen Wettbewerben wie beim Sennigalia Klavierwettbewerb in Italien oder beim Bremer Klavierwettbewerb in Deutschland (3. Preis und Förderprämie für die beste Interpretation eines modernen Werkes), ausgezeichnet. Er war Stipendiat der Berliner Universität der Künste, der „Paul Hindemith“ Gesellschaft Berlin und der Marie-Louise Stiftung Lübeck.

In seiner solistischen Laufbahn tritt Catalin Serban im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, im Bukarester Athäneum, in der Bremer Glocke, im Stadtcasino Basel, Radiosaal Bukarest auf und wirkt in Solo-Recitals und als Kammermusikpartner auf Musikfestivals wie dem Oberstdorfer Musiksommer, den Fränkischen Kammermusiktagen, den Brahms Wochen Lübeck. Als Solist mit Orchester spielt er u.a. mit der Nordwestdeutschen Philharmonie, dem Sinfonie-Orchester Berlin, dem Philharmonischen Orchester Konstanza und den Jugendorchestern Bukarest und Basel. Musikkritiker loben die Expressivität und Klarheit seines Spiels. Der Präsident der Musikkritikerunion Rumäniens, G. Constantinescu schreibt über Serbans "feingliedrige und klare Wiedergabe des Notentextes, wobei weder die Virtuosität noch die zarte Lyrik Chopins zu kurz kommen" und über die "Vielschichtigkeit seiner Expressivität, die ihm den Zugang zu Ravel verschafft".

Die Badische Zeitung schreibt über Catalins Interpretation des d-Moll Klavierkonzerts von Mozart: „In Catalin Serban hatte man einen sehr fähigen, technisch hervorragend gerüsteten Mozart-Interpreten. In den Ecksätzen mit ihrem Wechsel von schwermütigen Themen, schmerzlichem Aufbegehren und unruhiger, drängender Geste glänzte Serban in den schnellen Läufen mit enormer Brillanz und uneitler Virtuosität. Sein Spiel hatte auch noble Klarheit, Präzision und Versonnenheit in den ruhevolleren Momenten der Romanze."

Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Violetta Khachikyan und Yuliya Zhyvitsa (r.)

Samstag 11.3.2017, 15 Uhr

Musik im Museum

»Dream of Dance«

Yuliya Zhyvitsa Akkordeon
Violetta Khachikyan Klavier

Stefan Weymar M. A. Moderation

Werke von: Piazzolla, Bernstein, Strawinsky, Joplin, Hindemith, Ginastera

Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Lea-Christin Arenz Flöte
(Fotogalerie)

Samstag 11.2.2017, 15 Uhr

Musik im Museum

»Klaviertrio«

Werke von C. Debussy, J. Mouquet und C. M. von Weber

Lea-Christin Arenz Flöte
Simon Eberle Violoncello
Can Bagdar Bilen Klavier

Weitere Informationen zum Programm folgen.

Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Angela Firkins

Mittwoch 8.2.2017, 19 Uhr

Musik im Museum

»Zu Gast bei Brahms«

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger im Gespräch mit Prof. Angela Firkins, Flöte

Angela Firkins, geb. Tetzlaff, studierte bei J.-C. Gérard (Hamburg), bei W. Bennett (Freiburg) und bei P. Meisen (München). Nach mehreren ersten Preisen im Wettbewerb "Jugend musiziert" erhielt sie 1985 einen Preis beim Deutschen Musikwettbewerb und 1986 den 1. Preis beim Wettbewerb der Deutschen Hochschulen. Als Mitglied des Albert-Schweitzer-Quintetts wurde sie Preisträgerin bei zahlreichen Wettbewerben (Deutscher Musikwettbewerb, ARD-Wettbewerb u.a.). Sie erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik, produzierte verschiedene CDs sowie Rundfunkaufnahmen und konzertiert im In- und Ausland. Nachdem sie lange Zeit Mitglied im Bundesjugendorchester, in der Jungen Deutschen Philharmonie und im Jugendorchester der Europäischen Gemeinschaft war, wurde sie von 1988 bis 1993 Soloflötistin der Hamburger Symphoniker und 1994 Soloflötistin der Radiophilharmonie Hannover des NDR. 1997 folgte die Berufung als Professorin an die Musikhochschule Lübeck.

Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Rico Gubler

Mittwoch 25.1.2017, 19 Uhr

Musik im Museum

»Zu Gast bei Brahms«

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger im Gespräch mit Prof. Rico Gubler, Saxophon

Prof. Rico Gubler trat am 1. März 2014 sein Amt als Präsident der MHL an. Der gelernte Jurist, Saxophonist und Komponist studierte zunächst klassisches Saxophon bei Iwan Roth in Basel, bei Marcus Weiss in Zürich und bei Jean-Michel Goury in Paris. Während seines Musikstudiums spezialisierte er sich auf zeitgenössische Musik, freie Improvisation und Live-Elektronische-Aufführungen. Als Schweizer Nachwuchsmusiker erhielt er 1997 und 1998 den begehrten Studienpreis des Migros Genossenschaftsbundes und der Ernst Göhner Stiftung. Neben seiner Ausbildung zum Saxophonisten studierte Rico Gubler Komposition bei Balz Trümpy in Basel und Salvatore Sciarrino in Florenz. Zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen folgten: So erhielt er für sein Schaffen 1998 den Prix du Club de mécénat suisse en France, ein Jahr später die kulturelle Auszeichnung des Kantons Zürich. Im Jahr 2001 war er Stipendiat auf dem Künstlerhof Schreyahn, und von 2001 bis 2002 förderte ihn die Stiftung Landis & Gyr in London. Es folgte ein Stipendium der Dr. Robert und Lina Thyll-Dürr Stiftung. Die Stadt Zürich förderte ihn gleich zwei Mal mit einem Werkjahr: 2004 für Komposition und 2005 für Interpretation. Neben seinem musikalischen Schaffen absolvierte Rico Gubler ein Jurastudium in Zürich, welches er mit dem Lizenziat II abschloss. Von 2004 bis 2014 unterrichtete er Saxophon und Kammermusik an der Musikhochschule Lugano, von 2010 bis 2014 war er Studiengangsleiter und Mitglied der Leitung der Hochschule für Musik in Basel.

Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Der Blüthner-Flügel aus dem Jahre 1856

Samstag 14.1.2017, 15 Uhr

Musik im Museum

»Klingende Tasten«

Das Brahms-Institut stellt seine historischen Tasteninstrumente vor.

Wandelkonzert mit Werken aus Barock und Klassik

Elisabeth Weber Violine
Diethelm Jonas Oboe,
Hans-Jürgen Schnoor und Sergej Tcherepanov Tasteninstrumente

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Informationen

In zwanzigminütigen Einheiten lassen die Interpreten eigene Klangräume entstehen, die Baujahr und Bauweise der Instrumente widerspiegeln. Zu hören ist ein historisches Cembalo, das der renommierte amerikanische Instrumentenbauer Byron John Will nachgebaut hat sowie ein um 1880 gebautes Tafelklavier mit englischer Mechanik der Stuttgarter Firma Johann Lorenz Schiedmayer & Söhne. Es ist eine Dauerleihgabe der Klingberger Eheleute Gertrud und Reinhard Kummer und ist im Rahmen des Wandelkonzertes erstmals öffentlich zu hören.

Weiterhin erklingt der 1856 gebaute Blüthner-Flügel, der dem Brahms-Institut durch das Lübecker Ehepaar Margarete und Hartmut Gothe übereignet wurde sowie ein moderner Steinway-Flügel. Zwischen den Konzerteinheiten, die die Zuhörer auf eine Zeitreise des Instrumentenbaus mitnehmen, wird im Brahms-Institut Kaffee und Kuchen angeboten (nicht im Eintrittspreis enthalten).

Eintritt 8 Euro (keine Ermäßigung, freie Platzwahl)

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20, Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

2016

Sonnabend 17.12.2016, 15 Uhr

Musik im Museum

»Weihnachten mit Brahms«

Rainer Luxem liest weihnachtliche Geschichten und Gedichte von Rosegger, Fellinger und Schenkendorf.

Studierende und Dozenten der Musikhochschule Lübeck musizieren in wechselnden Besetzungen Werke von Fuchs, Brahms, Bruch und Haydn.

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Eintritt 10 / 8 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Manuela Uhl

Mittwoch 7.12.2016, 19 Uhr

»Zu Gast bei Brahms«

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger im Gespräch mit Prof. Manuela Uhl, Gesang

Die in Schleswig-Holstein lebende Sopranistin hat in Salzburg und Zürich studiert. Schon bald war sie auf den internationalen Konzertpodien ständiger Gast. Konzerte mit Orchestern wie dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, Orchestra dell’Academia di Santa Cecilia, Berliner Philharmoniker, Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela, Gewandhausorchester Leipzig, Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, New Japan Philharmonic in Tokio führten zu Stätten wie Accademia di Santa Cecilia in Rom, Suntoryhall Tokio, Disney Hall Los Angeles, Konzertsaal Verbotene Stadt Peking, Goldener Saal Wien, Culturalcentre Hongkong, Gasteig München u.v.m.. Seit 2011 ist die Sängerin, nach langjährigem Festangagement an der Deutschen Oper Berlin, freischaffend tätig und gehört heute zu den international gefragtesten Interpretinnen der Werke von Strauss und Wagner. Weltweit singt sie die großen Sopranpartien des jugendlich-dramatischen Faches. Renommierte Dirigenten wie Thielemann, Chailly, Pappano, Dudamel, Nagano, Bychkov, Maazel, de Burgos, Weigle und Cobos arbeiten regelmäßig mit ihr zusammen in Berlin, München, Dresden, Buenos Aires, Madrid, Kopenhagen, Hongkong, Budapest, Wien, Amsterdam und Tokyo. In vielen Rundfunk und Fernsehübertragungen war die Sängerin bisher zu erleben. Sie hat zahlreiche CDs und DVDs veröffentlicht.

Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Sofja Gülbadamova

Samstag 12.11.2016, 15 Uhr

»Musik im Museum«

Werke von Johannes Brahms und Ernst von Dohnányi

Sofja Gülbadamova Klavier

Ernst von Dohnányi
Ruralia hungarica op.32a (Auszüge)
Nr.3 - Andante poco moto, rubato
Nr.5 - Allegro grazioso

Johannes Brahms
Variationen op.21/2 Variationen d-moll
Zigeunerlieder op.103 -> Nos.2 bis 11

Ernst von Dohnányi
Rhapsodie Nr.2
Rhapsodie Nr.3

Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Daniel Sepec

Mittwoch 2.11.2016, 19 Uhr

»Zu Gast bei Brahms«

mit Prof. Daniel Sepec, Violine

Daniel Sepec, 1965 in Frankfurt am Main geboren, studierte bei Dieter Vorholz in Frankfurt und Gerhard Schulz in Wien. Als Solist und Kammermusiker konzertierte er mit vielen renommierten Künstlern und Ensembles. So war er viele Jahre Konzertmeister in dem auf Originalinstrumenten spielenden Balthasar-Neumann-Ensemble unter Leitung von Thomas Hengelbrock. Er trat unter anderem mit der Academy of Ancient Music unter Christopher Hogwood, der Wiener Akademie unter Martin Haselböck und dem Orchestre des Champs-Elysées unter Philippe Herreweghe auf. Zusammen mit Antje Weithaas, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras gründete Sepec 2004 das Arcanto-Quartett. Seine 2010 erschienene Aufnahme der Rosenkranz-Sonaten von Biber, die er zusammen mit der Gambistin Hille Perl, Lee Santana an der Laute und Michael Behringer an der Orgel aufnahm, erhielt den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Bis zu seinem Ruf nach Lübeck lehrte er als Professor an der Musikhochschule in Basel.

Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Kontrabass

Sonnabend 8.10.2016 – 15 Uhr

Musik im Museum

Musik für Kontrabass

mit Studierenden der Klasse Prof. Jörg Linowitzki und Gästen

Werke u.a. von
Dittersdorf

(„Sinfonia concertante“ für Viola, Kontrabass und Klavier) und
Bottesini

(„Grand Duo“ für Violine und Kontrabass)

Christian Ruvolo, Klavier
Stefan Weymar M.A., Moderation

Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Jörg Linowitzki

Mittwoch 5.10.2016, 19 Uhr

»Zu Gast bei Brahms«

Eine neue Veranstaltungsreihe startet am Mittwoch, 5. Oktober im Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL). Unter dem Motto „Zu Gast bei Brahms“ stellt Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger abwechselnd Lehrende der MHL verschiedenster Bereiche vor. Als erster Gast wird der Kontrabassist Prof. Jörg Linowitzki auf dem weißen Sessel Platz nehmen.

Im Gespräch wird Jörg Linowitzki, Professor für Kontrabass und Kammermusik an der MHL, persönliche und musikalische Einblicke gewähren. Dabei kann es ebenso um Linowitzkis Werdegang wie um seine musikalischen Vorlieben oder seine persönliche Einschätzung zu kulturpolitischen Fragen gehen. Wolfgang Sandberger: „Die neue Reihe soll unterhalten, informieren und einen persönlichen Blick auf unseren Gast ermöglichen.“ Die Interviewpartner werden auch ein aktuelles Lieblingsstück mitbringen und dem Publikum abschließend zu Gehör bringen. Was jeweils auf dem Programm steht, bleibt eine Überraschung.

Jörg Linowitzki arbeitete mit zahlreichen renommierten Dirigenten zusammen und war stellvertretender Solobassist im NDR-Sinfonieorchester. Er erhielt 1995 den Ruf an die MHL, wo er von 1996 bis 2011 auch Vizepräsident war. Er gibt Meisterkurse in Deutschland, Europa und in Japan und engagiert sich auch auf internationaler Ebene für die Musikausbildung. Als Gründungsmitglied des Linos Ensembles bringt er seit 40 Jahren Kammermusik auf die Bühne und ist Gast internationaler Festivals. Mit seiner Familie wohnt er in Lübeck.

Der Kontrabass steht auch drei Tage später wieder im Mittelpunkt: Studierende der Klasse Prof. Jörg Linowitzki und Gäste präsentieren sich am Samstag, 8. Oktober in der Reihe »Musik im Museum« mit Werken aus mehreren Jahrhunderten. Auf dem Programm stehen Solostücke und Kammermusik, unter anderem die „Sinfonia Concertante“ für Viola, Kontrabass und Klavier von Dittersdorf sowie das „Grand-Duo“ für Violine und Kontrabass von Bottesini. Am Klavier begleitet Christian Ruvolo.

Neben dem Konzertbesuch besteht die Möglichkeit, die Ausstellung „Kontinuitäten?“ des Brahms-Instituts zum diesjährigen Haydn-Schwerpunkt des Schleswig-Holstein Musik-Festivals (SHMF) zu besuchen. Sie beleuchtet mit Briefen, Drucken, Programmzetteln, Büsten und Fotografien Brahms‘ Auseinandersetzung mit Haydn, einem der größten europäischen Komponisten. Im Wintergarten der klassizistischen Villa Brahms ist außerdem eine Installation mit dem Deckengemälde aus der Tonhalle Zürich von 1895 zu sehen, die Haydn und Brahms gemeinsam im „Komponistenhimmel“ zeigt. Der Eintritt zu den Konzerten kostet 5 und 8 Euro (keine Ermäßigung). Karten sind im Vorverkauf bei der „Konzertkasse“ erhältlich. Restkarten gibt es an der Abendkasse eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Der Eintritt zur Ausstellung ist im Eintrittspreis inbegriffen. Die nächsten Konzerte der neuen Reihe »Zu Gast bei Brahms« stehen bereits fest: am Mittwoch, 2. November werden der Violinist Prof. Daniel Sepec und am Mittwoch 7. November die Sängerin Manuela Uhl im Brahms-Institut zu Gast sein.


Anna Theresa Struck-Berghäuser

Dr. Michael Struck

Sonnabend 13.8.2016 – 15 Uhr

Brahms-Café II

Gesprächskonzert »Hausmusik«

Das Klavier war  d a s  Instrument des 19. Jahrhunderts – nicht nur für Virtuosen. Es diente ebenso der gehobenen Freizeitbeschäftigung »Hausmusik«. Das war nicht nur Klimpern von Salonmusik, sondern auch vierhändiges Spiel anspruchsvoller Originalwerke oder Symphoniearrangements.

Das Gesprächskonzert »Hausmusik« führt in die Welt vierhändigen Spiels – vom 18. Jahrhundert (Mozart) bis in die Spätromantik. Humorvolle Zitate beleuchten Bedeutung und Auswüchse des Hausmusizierens. Populäres wie ein Mozart-Satz und Brahms’ Ungarische Tänze trifft auf Raritäten wie Schumanns Pedalflügelstudien in Bizets Vierhandfassung oder die Brahms gewidmeten Walzer Georg H. Wittes. Doch selbst Brahms’ 5. Ungarischer Tanz erklingt bei diesem »Brahms-Café« als Rarität – nämlich so, wie der Komponist ihn (laut einem wiederentdeckten Schreiben) hören wollte und somit anders, als er heute üblicherweise gespielt wird. »Hausmusikalisch« ist auch das ausführende Vater-Tochter-Duo des Musikwissenschaftlers und Pianisten Dr. Michael Struck und der Jura-Doktorandin Anna Theresa Struck-Berghäuser.

Kurzbios
Anna Theresa Struck-Berghäuser (geboren 1987 in Kiel) studiert Jura an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Nach dem 1. Staatsexamen arbeitet sie an ihrer Dissertation und trat 2016 ihr Referendariat an. Als Kind und Jugendliche erhielt sie zunächst von ihrem Vater Michael Struck, dann von der Kieler Pianistin Ina Peeken Klavierunterricht. Zwischen 1996 und 2004 nahm sie verschiedentlich als Kammermusikpianistin an Bundeswettbewerben Jugend musiziert teil und gewann dabei erste, zweite und dritte Preise. Im vierhändigen Klavierduo mit ihrem Vater war sie – teilweise in Zusammenarbeit mit dem Vokalensemble der Universität Kiel – in Universitätskonzerten sowie beim 22. Internationalen Brahmsfest Mürzzuschlag 2014 pianistisch aktiv. Seit einigen Jahren schreibt sie freiberuflich Musikkritiken für die Kieler Nachrichten.

Dr. Michael Struck (geboren 1952 in Hannover) studierte Schulmusik, Klavier (Werner Schröter), Musikwissenschaft (Constantin Floros) und Pädagogik an der Musikhochschule und Universität Hamburg. 1984 wurde er mit seiner Dissertation Die umstrittenen späten Instrumentalwerke Schumanns promoviert. Seit 1983 zunächst im Schuldienst, arbeitet er seit 1985 an der Forschungsstelle der neuen Johannes Brahms Gesamtausgabe an der Universität Kiel (Mitglied der Editionsleitung). Er legte zahlreiche Publikationen zur Musik des 18.–20. Jahrhunderts vor. Zudem ist er als Musikkritiker und als Pianist tätig (Gesprächskonzerte, Zusammenarbeit mit dem Vokalensemble der Universität Kiel). 2009 erhielt er den Schumann-Preis der Stadt Zwickau und war 2010 als Mitglied der Kieler Brahms-Forschungsstelle Mit-Preisträger des Brahms-Preises 2010 der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein.

Programm

Programm:

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Sonate D-Dur KV 381 (123a)
1. Allegro

Franz Schubert (1797–1828)
Trois Marches Militaires op. 51 / D 733
1. Allegro vivace  (D-Dur)

Robert Schumann (1810–1856) / Georges Bizet (1838–1875)
Schumann: Studien für den Pedalflügel: Sechs Stücke in kanonischer Form op. 56 (gedruckt 1845)– für Klavier zu vier Händen gesetzt von Georges Bizet (gedruckt ca. 1873)

1. Nicht zu schnell  (C-Dur)
2. Mit innigem Ausdruck  (a-Moll)
3. Andantino – Etwas schneller  (E-Dur)
4. Innig  (As-Dur)
5. Nicht zu schnell  (h-Moll)
6. Adagio  (H-Dur)

Georg Hendrik Witte (1843–1929)
Walzer für das Pianoforte zu vier Händen op. 7
(„Johannes Brahms zugeeignet“)

4. Poco vivace  (E-Dur)
6. Animato assai – poco tranquillo – Animato assai  (h-Moll)
7. Moderato espressivo  (G-Dur)
8. Animato  (E-Dur)
10. Allegro impetuoso  (d-Moll)

Johannes Brahms (1833–1897)
Ungarische Tänze WoO 1
5. Allegro – Vivace –Allegro  (fis Moll)
(in der von Brahms gewünschten Ausführung des Vivace-Mittelteils)

Es musizieren:
Anna Theresa Struck-Berghäuser Klavier
Michael Struck Klavier / Moderation

Eintritt 8 / 5 €

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Violetta Khachikyan

Sonnabend 23.7.2016 – 15 Uhr

Brahms-Café I

Musik für Klavier

Johann Sebastian Bach: Toccata D-Dur, BWV 912
Robert Schumann: 3 Romanzen Op.28
(1.Sehr markiert 2. Einfach 3. Sehr markiert)
Johannes Brahms: 2 Rhapsodien Op.79
Johannes Brahms: Johann Sebastian Bach: Chaconne d-Moll
(Bearbeitung für die linke Hand)

Violetta Khachikyan Klavier

Eintritt 8 / 5 €

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Freitag 1.7.2016 – 18 Uhr

Ausstellungseröffnung

Kontinuitäten? – Haydn und Brahms

>> Pressemitteilung

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Prof. Gesine Dreyer

Sonnabend 11.6.2016 – 15 Uhr

Musik im Museum

Musik für Harfe

Es musizierten:

Beata Czapska
Jara Elena Egen
Maik Hoppe
Patrick Huss
Nora-Elisa Kahl
Bettine Kuffer
Jacob Ormaza
Xuying Zhang

Stefan Weymar M.A. Sprecher

Eintritt 8 / 5 €

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Stefan Weymar M.A.

Freitag 29.4.2016 – 17 Uhr

Brahms-Festival

Ovid – Metamorphosen

Werke von Bach, Britten, Debussy und Händel

Es musizieren Studierende der MHL

Stefan Weymar M.A. Sprecher

Eintritt 10 / 7 €

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Mittwoch 27.4.2016 – 17 Uhr

Brahms-Festival

Veränderungen über Schumann

Werke von Brahms, Schumann und Wieck.

Es musizieren Studierende der MHL

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Eintritt 10 / 7 €

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger

Montag 25.4.2016 – 17 Uhr

Brahms-Festival

Transkription – Variation

Werke von Brahms, Kauffmann, Liszt, Schubert, Spohr, Wagner und Wolf.

Es musizieren Studierende der MHL

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Eintritt 10 / 7 €

Vorverkauf: Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel) Königstr. 67 a, 23552 Lübeck,
Tel. 0451- 70 23 20 Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Prof. Dr. Otto Biba (Wien)

Freitag 22.4.2016 – 18 Uhr

Brahms-Festival

Festakt »25 Jahre Brahms-Institut«

mit
Prof. Rico Gubler Präsident der Musikhochschule Lübeck
Prof. Kurt Hofmann Gründer des Brahms-Instituts
Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Institutsleiter

Prof. Dr. Otto Biba (Wien) Festvortrag

mit Musik von Brahms

Anschließende »Brahms-Auktion« – lassen Sie sich überraschen!

Die Veranstaltung wurde live übertragen
und mitgeschnitten:. >> zum Video-Player

Samstag 12.3.2016 – 15 Uhr

Musik im Museum

»Von Telemann bis Langlais«

Werke für Truhenorgel, Cembalo, Fagott und Trompete

Kerstin Erben, Alexander Rauch, Valentin Schröter und Sergej Tcherepanov

Samstag 13.2.2016 – 15 Uhr

Musik im Museum

Klaviermusik

Wolfgang Amadé Mozart: Sonate KV 576 in D Dur
Allegro, Adagio, Allegretto

  • Ludwig van Beethoven: Variationen und Fuge op.35 "Eroica"
  • Franz Liszt: "Venezia e Napoli"
    Gondoliera, Canzona, Tarantella
  • Igor Strawinski: Trois mouvements de Pétrouchka
    Danse russe, Chez Pétrouchka, La semaine grasse

Pietro Ceresini Klavier
Stefan Weymar Moderation

Mittwoch, 27. Januar 2016 – 19.00 Uhr

Präsentation

Aus dem »Schatzkästlein« von Theodor Fürchtegott Kirchner – Präsentation des digitalisierten Nachlasses

mit Staatssekretär Rolf Fischer M.A.
Prof. Rico Gubler,
Prof. Dr. Wolfgang Sandberger
Dr. Fabian Bergener

sowie:
Konrad Elser Klavier
Ulf Tischbirek Violoncello
Elisabeth Weber Violine

Samstag 9.1.2016 – 15 Uhr

Musik im Museum

Musik für Fagott

Studierende der Klasse Prof. Pierre Martens
spielen Werke aus verschiedenen Epochen.

Stefan Weymar, M.A. Moderation

2015

Samstag, 12.12.2015 – 15 Uhr

Musik im Museum

Weihnachten mit Brahms

Geschichten und Gedichte rund um Weihnachten mit Rainer Luxem

Weihnachtliche Musik von Kirchner, Tschaikowsky, Piazzolla, Strauss

mit Studierenden der Musikhochschule Lübeck.

Nora Key Violine
Belén Sánchez Pérez Violoncello
Stefanie Plankl Klavier
Violetta Khachikyan Klavier
Julia Zhyvitsa Akkordeon
Seohee Choi Violine
Mana Tabata Horn
Karl Unger Horn
Stefan Weymar Klavier

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Rainer Luxem Lesung

Mittwoch, 18.11.2015 – 19 Uhr

Themenabend

»Wahnsinns-Klänge«

Prof. Dr. Dietrich von Engelhardt & Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Vortrag

Samstag, 14.11.2015 – 15 Uhr

Musik im Museum

Kinder- und Wiegenlieder aus aller Welt

Werke von Britten, Ives, Fauré, Ravel, Reger und Tschaikowsky

Ulrike Scholz Gesang
Karolina Trojok Klavier

Stefan Weymar M. A. Moderation

Mittwoch, 11.11.2015 – 19 Uhr

Themenabend

Schumann und Kalliwoda

Werke von Schumann und Kalliwoda

»Morceaux de Salon«
Angela Firkins Flöte, Diethelm Jonas Oboe, Jens Plücker Horn,
Pierre Martens Fagott, Elise Neumann Gitarre, Sofja Gülbadamova Klavier

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Robert Schumann (1810–1856)
Aus: Acht Novelletten für Klavier op. 21
- Nr. 8 Sehr lebhaft

Johann Wenzel Kalliwoda (1901–1866)
Morceau de salon für Oboe und Klavier op. 228
Allegro non tanto – Allegretto – Tempo primo – Più vivace

Robert Schumann
Drei Romanzen für Oboe und Klavier op. 94
Nicht schnell – Einfach, innig – Nicht schnell

Pause

Clara Schumann (1819–1896)
Drei Romanzen für Violine (hier: Oboe) und Klavier op. 22 (1853)
Andante molto – Allegretto. Mit zartem Vortrage – Leidenschaftlich schnell

Johann Wenzel Kalliwoda
Serenade F-Dur für Gitarre, Flöte, Oboe, Horn und Fagott
Allegretto moderato – Allegro non troppo – Moderato – Tempo di marcia

Samstag, 10.10.2015 – 15 Uhr

Musik im Museum

Akkordeon und Klavier

Werke von Tschaikowsky und Piazzolla

Julia Zhivitsa Akkordeon
Violetta Khachikyan Klavier

Samstag, 08.08.2015 – 15 Uhr

Brahms-Café II

Klaviermusik

Werke von Mendelssohn, Messiaen und Beethoven

Seul-Ki Cheon Klavier
Dr. Fabian Bergener Moderation

Freitag, 10.07.2015 – 18 Uhr

Ausstellungseröffnung

»Kontrapunkte – Tschaikowsky und Brahms«

»Einer der Unseren«? – Tschaikowsky und Deutschland

Prof. Dr. Thomas Kohlhase Festvortrag

Samstag, 04.07.2015 – 15 Uhr

Brahms-Café I

Trio con Brio

Werke von Mozart, Hennessy, Jelinek

Liana Leßmann und Julia Puls Klarinette
Paulo Ferreira Fagott

Samstag, 13.06.2015 – 15 Uhr

Musik im Museum

»Schlagabtausch«

Werke für Mallets von Bach, Mantovani, Takemitsu und Tenney

Vera Seedorf, David Cariano Timme,
André Wittmann und Roman Schlonski Schlaginstrumente

Samstag, 11.04.2015 – 15 Uhr

Musik im Museum

Klaviermusik

Robert Schumann (1810–1856)
Novelletten op. 21

Sofja Gülbadamova Klavier
Stefan Weymar, M.A. Moderation

Mittwoch, 08.04.2015 – 19 Uhr

Themenabend

Schubert »Die schöne Müllerin«

Martin Hundelt Gesang
Hans-Jürgen Schnoor Klavier

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Rezitation
Sarah Hodgson, M. A. Moderation

Samstag, 07.03.2015 - 15 Uhr

Musik im Museum

»Konzert der Fragen«

Werke von
Beethoven (sog. »6. Cellosonate« op. 17),
Schumann (Stücke im Volkston op. 102) und
Witte (Drei Stücke op. 14)

Katharina Troe Violoncello
Michael Struck Klavier und Moderation

Samstag, 07.02.2015 – 15 Uhr

Musik im Museum

»Heiterkeit und Fröhlichkeit«

Albert Lortzings (1801–1851)
Szenen aus Der Wildschütz

Studierende der Musikhochschule Lübeck

Prof. Stephanie Koch Projektleitung
Stefan Weymar M.A. Moderation

Samstag, 10.01.2015 – 15 Uhr

Musik im Museum

Klaviermusik

Werke von Beethoven, Granados, von Henselt, Liszt

Pietro Ceresini Klavier
Stefan Weymar M.A. Moderation