Veranstaltungen in der Villa Brahms

Das Brahms-Institut freut sich, Sie zu unseren Konzertreihen, Themenabenden und Vorträgen in sein Domizil einladen zu dürfen.

Der Hansensaal bietet den stilvollen Rahmen für unsere Konzerte und Vorträge, die Johannes Brahms aus ganz unterschiedlichen Perspektiven in den Blick nehmen. Ein Schwerpunkt der Vermittlung liegt dabei auf dem Dialog von Forschung und Praxis, von Wort und Musik.

Für Informationen zu Veranstaltungen, die kürzlich stattfanden, besuchen Sie bitte auch unsere Rückschau.

Aktuelle Termine:


Julia Puls
Klarinette

Samstag 14.10.2017, 15 Uhr

Musik im Museum

Herzstücke der Romantik

Werke von Schumann und Brahms

Natalie Hahn Violoncello
Julia Puls Klarinette
Viktor Soos Klavier

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Info

»Herzstücke der Romantik« – unter diesem Titel gestalten drei sehr junge, hochtalentierte Studierende der Musikhochschule Lübeck das nächste Konzert im Rahmen der Reihe »Musik im Museum«:

Auf dem Programm stehen die zweite Klarinettensonate op. 120 Nr. 2 von Johannes Brahms sowie die drei Romanzen op. 73 für Klavier und Violoncello von Robert Schumann. Mit dem Trio op. 114, das Johannes Brahms für Klarinette, Violoncello und Klavier geschrieben hat, präsentieren Natalie Hahn, Julia Puls und Viktor Soos gemeinsam ihr Können.

Die Moderation des Nachmittags übernimmt Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger. Im Anschluss an das Konzert bietet er als »Chefsache« eine Führung durch die aktuelle Ausstellung »Konfrontationen – Brahms und Frankreich« an.

Mit hausgemachten Kuchen sowie heißen und kalten Getränken ist bereits ab 14 Uhr für das leibliche Wohl gesorgt.

Das Programm:

Johannes Brahms (1833 - 1897)
Sonate op. 120 Nr. 2 für Klavier und Klarinette
(1) Allegro amabile
(2) Allegro appassionato
(3) Andante con moto – Allegro – Più tranquillo

Robert Schumann (1810 - 1856)
Fantasiestücke für Klavier und Violoncello op. 73 (1849)
(1) Zart und mit Ausdruck
(2) Lebhaft, leicht
(3) Rasch und mit Feuer

Johannes Brahms (1833 - 1897)
Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier op. 114
(1) Allegro
(2) Adagio
(3) Andantino grazioso
(4) Allegro

Kurzbios

Die Cellistin Natalie Hahn wurde 1997 in München geboren. Ihren ersten Cellounterricht erhielt sie im Alter von fünf Jahren. 2013 war sie Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater München. Seit 2017 studiert Natalie Hahn an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Troels Svane.

Sie besuchte bisher Meisterkurse bei Prof. Wen-Sinn Yang, Prof. Alexander Gebert und Prof. Maria Kliegel und nahm an wichtigen Kammermusikkursen wie „Mit Musik-Miteinander“ teil. Auch zum 49. Deutschen Kammermusikkurs „Jugend musiziert“ erhielt sie eine Einladung.

Natalie Hahn ist vierfache Bundespreisträgerin von „Jugend musiziert“, zudem wurde sie in die Stiftungsfamilie der deutschen Stiftung Musikleben aufgenommen. Ihr erstes Solokonzert mit Orchester gab sie 2009 in Italien. Mit der Aufnahme ins Bundesjugendorchester lernte sie auch weltbekannte Dirigenten wie Alexander Shelley, Patrick Lange und Sir Simon Rattle kennen. Mit dem BJO konzertiert sie in China und Rumänien, in der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin und dem Festspielhaus Baden-Baden.

 

Julia Puls, geb. 1995, war ab 2011 Stipendiatin der Jugendakademie Münster. Seit 2013 studiert sie Klarinette bei Prof. Reiner Wehle an der Musikhochschule Lübeck, unterbrochen von einem Erasmusaufenthalt am CNSMD Lyon bei Prof. Nicolas Baldeyrou.

Julia Puls besuchte Meisterkurse bei Prof. Sabine Meyer, Prof. Thomas Lindhorst, Prof. Thorsten Johanns, Prof. Norbert Kaiser, Prof. Ruiz Ferreres und Francois Benda. Des Weiteren erhielt sie 2013 ein Stipendium für die Detmolder Sommerakademie. Seit 2014 ist sie zudem Stipendiatin von Live Music Now.

Orchestererfahrungen sammelte sie im Landesjugendorchester NRW, Kourion Orchester Münster und im Einklang Orchester. Sie spielte in bedeutenden Konzerthäusern in ganz Europa und Asien. Radioaufnahmen ergänzen ihre solistische Tätigkeit. Auf Einladung der Irino

Stiftung konzertierte sie 2010 in Japan. Für die Spielzeit 2017/2018 hat Julia Puls eine Akademiestelle in der Orchesterakademie des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck.

Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Bundesebene erhielt sie 2010 einen 1. Preis in der Duo- und 2012 einen 1. Preis in der Solowertung.

 

Der 21-jährige Pianist Viktor Soos war ab 2014 Jungstudent an der Musikhochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main in der Klasse von Prof. Oliver Kern. Seit zwei Jahren studiert

er an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konrad Elser. Meisterkurse besuchte er u.a. bei Andrzej Jasinski, Lilya Zilberstein, Jacques Rouvier, Dmitri Alexeev und Eric le Sage. Viktor Soos ist Stipendiat der Stiftung „Live Music Now“, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

2015 erhielt er den 1. Preis beim internationalen Rotary Klavierwettbewerb in Essen, 2016 folgte der 2. Preis beim Tonali-Wettbewerb in Hamburg und 2017 der Yamaha Stipendienwettbewerb der YMFE in Rostock. Als Finalist beim Deutschen Musikwettbewerb wurde Viktor Soos in diesem Jahr zudem in die Bundesauswahl junger Künstler aufgenommen.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn bisher u.a. nach Chile, Finnland, Frankreich, Italien und

Tschechien. Er spielte mit Orchestern wie den Lübecker Philharmonikern, der Deutschen

Kammerphilharmonie Bremen und der Staatskapelle Halle. Hinzu kommen Radioaufnahmen für Deutschlandradio, NDR, MDR, WDR und SWR.

Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf:
Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel)
Königstr. 67 a | 23552 Lübeck | Tel. 0451- 70 23 20
Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Sofja Gülbadamova
Klavier

Samstag 11.11.2017, 15 Uhr

Musik im Museum

Klaviermusik

Werke von Kirchner, Tschaikowsky, Grieg und Woyrsch

Sofja Gülbadamova Klavier

Stefan Weymar M.A. Moderation

Info

Die Pianistin Sofja Gülbadamova ist am 11. November 2017 im Rahmen der Reihe „Musik im Museum“ am Brahms-Institut der Musikhochschule Lübeck zu Gast. „Traumbilder“ – der Titel eines Stückes des erst in jüngerer Zeit wieder entdeckten Komponisten Felix Woyrsch umschreibt für die Künstlerin die Stimmung ihres Programms, in dem auch Werke von Peter Tschaikowsky, Edvard Grieg und Theodor Fürchtegott Kirchner ihren Platz finden. Woyrsch ist auch für Sofja Gülbadamova „eine der schönsten Entdeckungen der letzten Zeit.“ Für jeden Musiker sei es eine große Freude, einen Komponisten zu entdecken, „dessen Musik einen so berührt, dass man sie gleich selbst spielen möchte. Man entdeckt eine Welt mit, in die man eintauchen darf.“

Musikbibliothekar Stefan Weymar moderiert den Konzertnachmittag und bietet im Anschluss daran  eine Führung durch die aktuelle Ausstellung „Konfrontationen – Brahms und Frankreich“ an.

Mit hausgemachten Kuchen sowie heißen und kalten Getränken ist bereits ab 14 Uhr für das leibliche Wohl gesorgt.

Das Programm:

Peter Tschaikowsky
Polka peu dansante  

Edvard Grieg
Poetische Tonbilder  

Felix Woyrsch
Improvisationen (Auszüge)

Theodor Kirchner
Klavierstücke op.79 Nr. 2-5           

Peter Tschaikowsky (Arrangement Theodor Kirchner)
Mazurka aus dem Ballett „Dornröschen“  

Kurzbio

Sofja Gülbadamova wurde in Moskau geboren. Ihre musikalische Ausbildung als Pianistin begann sie im Alter von fünf Jahren. Sie studierte bei Prof. James Tocco an der Musikhochschule Lübeck sowie bei Prof. Jacques Rouvier (CNSMD de Paris) und rundete ihre Ausbildung an der Ecole Normale de Cortot in Paris ab, wo sie u.a. bei Guigla Katsarava Unterricht nahm und ihr Konzertexamen „à l’unanimité et avec les félicitations du Jury“ abschloss.

Sofja Gülbadamova ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe in den USA, Frankreich, Spanien, Russland und Deutschland, u.a des Concours international pour piano in Aix-en-Provence sowie des 6. Internationalen Francis-Poulenc-Klavierwettbewerb, des Internationalen Rosario-Marciano-Klavierwettbewerb in Wien und des Internationalen Klavierwettbewerbs „André Dumortier“ in Belgien.

Zu den wichtigsten Meilensteinen ihrer Karriere zählen u.a. ihre Debüts im Internationalen Musikhaus Moskau, im Staatstheater Sarajevo, beim Internationalen Musikfestival Colmar, im Kurhaus Wiesbaden, im Teatro Colón in Bogota, im Großen Saal der Philharmonie in Sankt Petersburg, in der renommierten Klavierreihe von Bayer Kultur in Wuppertal und Leverkusen sowie der anschließende Auftritt als Solistin mit den Wuppertaler Sinfonikern. Ein besonderes Highlight ihrer bisherigen Laufbahn stellt ihr Konzert im April 2017 mit dem Norrköping Symphonieorchester unter der Leitung von Michail Jurowski dar.

CD-Aufnahmen von Sofja Gülbadamova sind u.a mit Werken von Sergei Prokofjev, Johannes Brahms und Franz Schubert erhältlich.

Eintritt 8 / 5 Euro (keine Ermäßigung)

Vorverkauf:
Die Konzertkasse (im Hause Hugendubel)
Königstr. 67 a | 23552 Lübeck | Tel. 0451- 70 23 20
Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Die Villa Brahms verfügt über eine rollstuhlgerechte Ausstattung.