Veranstaltungen in der Villa Brahms

Das Brahms-Institut freut sich, Sie zu unseren Konzertreihen, Themenabenden und Vorträgen in sein Domizil einladen zu dürfen.

Der Hansensaal bietet den stilvollen Rahmen für unsere Konzerte und Vorträge, die Johannes Brahms aus ganz unterschiedlichen Perspektiven in den Blick nehmen. Ein Schwerpunkt der Vermittlung liegt dabei auf dem Dialog von Forschung und Praxis, von Wort und Musik.

Für Informationen zu Veranstaltungen, die kürzlich stattfanden, besuchen Sie bitte auch unsere Rü ckschau.

Aktuelle Termine:

Dieter Mack Komposition

Dienstag 30. April 2019 | 19:00 Uhr

Zu Gast bei Brahms

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Leiter Brahms-Institut im Gespräch mit Prof. Dieter Mack Komposition

Werke von Mack

Imke Frank Violoncello
Rico Gubler Saxophon

Info

Der zeitgenössische Komponist, Professor und langjährige Vize-Präsident der Musikhochschule Dieter Mack ist am 30. April »Zu Gast bei Brahms«. Im Mittelpunkt des Gespräches mit Institutsleiter Wolfgang Sandberger steht die Uraufführung seines fulminanten Werkes »Ical«, die während des Brahms-Festivals am 5. Mai in der Lübecker MuK zu erleben ist. Dieter Mack wird Einblicke in seine Arbeit als Komponist geben, sowie einen Rückblick auf die bald zu Ende gehende Zeit an der MHL und einen Ausblick auf das, was danach kommt. Welche Einflüsse sowohl die balinesische Musik, Wolfgang Amadeus Mozart als auch der französische Impressionismus auf sein Werk haben, gehört zu den spannenden Fragen des Abends. Wolfgang Sandberger gelingt es zudem stets auf charmante Weise, seinen Gästen persönliche und überraschende Details aus ihrem Musikerleben zu entlocken.

Musik von Dieter Mack gibt es an diesem Abend in der Besetzung für Violoncello und Saxophon zu hören, interpretiert von Imke Frank und MHL-Präsident Rico Gubler.

Die Reihe »Zu Gast bei Brahms« des Brahms-Instituts an der Musikhochschule Lübeck stellt in loser Folge Persönlichkeiten aus dem Musikleben vor. In den vergangenen Jahren haben u.a. bereits Ton Koopman, Manuela Uhl, Daniel Sepec, Rico Gubler und im Rahmen einer Ausstellungseröffnung der Schriftsteller Hanns-Josef Ortheil auf den weißen Sesseln in der Villa Brahms Platz genommen.

Parallel zu dem Termin am 30. April haben interessierte Zuschauer die Möglichkeit, sich die aktuelle Ausstellung des Brahms-Instituts »Neue Bahnen – Schumann und Brahms« anzuschauen, die anlässlich des 200. Geburtstags von Clara Schumann um einen Schwerpunkt zu der Pianistin, Komponistin und lebenslangen Brahms-Freundin ergänzt wurde.

Bio

Dieter Mack wurde 1954 in Speyer geboren. Er studierte an der Musikhochschule Freiburg (1975-1980) Komposition bei Klaus Huber und Brian Ferneyhough, Musiktheorie bei Peter Förtig und Klavier bei Rosa Sabater. In den Jahren 1977 bis 1981 war er Assistent im Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung des Südwestfunks und 1980/ 1981 Stipendiat dieser Stiftung. Studienaufenthalte führten ihn seit 1978 vor allem nach Bali, wo er insgesamt vier Jahre die dortige Musik studierte, aber auch nach Südindien und Japan.

Seit 1980 widmet er sich der pädagogischen Arbeit und Lehre: Dieter Mack hatte Lehraufträge für Musiktheorie, Improvisation bzw. balinesische Musik an den Musikhochschulen Freiburg, Trossingen, Basel und an der Universität Freiburg inne. Seit 1999 arbeitet er in mehreren Ausschüssen des DAAD mit, und von 2003 bis 2006 war er Berater am „Haus der Kulturen der Welt“ in Berlin, wo er im Jahr 2005 ein großes zeitgenössisches Gamelanfestival kuratierte. In den 1990er Jahren war er DAAD Langzeitdozent an UPI-Bandung/Indonesien, später Konsultant in einem ethnomusikologisch-pädagogischen Forschungs- und Fortbildungsprojekt an der Universität UPI-Bandung (Indonesien). Seit 2000 unterrichtet er als Gastprofessor an der Kunstakademie STSI in Surakarta (Indonesien) im Aufbaustudiengang Komposition. Gastkurse und Portraitkonzerte fanden u.a. an verschiedenen Universitäten Neuseelands, in Toronto, Beijing, Urbana (Illinois) und Columbus (Ohio) statt. In den letzten Jahren verlagerte sich sein Arbeitsschwerpunkt an verschiedene Institute in Bangkok, Manila und Singapore. Seit dem Sommersemester 2003 ist Dieter Mack an der MHL Nachfolger von Prof. Dr. Friedhelm Döhl als Professor für Komposition, 2020 wird er in den Ruhestand gehen.

Eintritt frei

Mo / Mi / Fr 06 / 08 / 10 Mai 2019 jeweils 17 Uhr

BRAHMS-FESTIVAL 2019 »ABGRÜNDE – LICHTBLICKE«

EINSICHTEN AM NACHMITTAG – BRAHMS I - III

Alle Duo-Sonaten von Johannes Brahms

Info

Vom 4. bis 12. Mai 2019 findet unter dem Motto »Abgründe – Lichtblicke« das 28. Brahms-Festival der Musikhochschule Lübeck statt. Als ein Novum des diesjährigen Festivals steht in der Villa Brahms zu allen drei moderierten Nachmittags-Konzerten ›Brahms pur‹ auf dem Programm. Zur Einstimmung in den Feierabend erklingen in der Reihe »Einsichten am Nachmittag« sämtliche Duo-Sonaten von Johannes Brahms, gespielt von herausragenden Studierenden der MHL. Es moderieren die Doktorandinnen des Brahms-Instituts Sarah Hodgson, Teresa C. Ramming und Lea Kollath.

Der norddeutsche Komponist knüpft mit dem Typus der Sonate als einer der bedeutendsten musikalischen Gattungen an Traditionen des 18. Jahrhunderts an, beschreitet gleichzeitig aber auch neue Wege. Dabei verbindet er auf den ersten Blick unvereinbare Empfindungen und Facetten miteinander: von einer manchmal fast abgründigen Melancholie bis hin zum hoffnungsvollen Lichtblick. Bereits zu Brahms’ Lebzeiten bewegte sich die Sonate im Spannungsfeld zwischen privater Intimität und der Öffentlichkeit des großen Konzertsaals, womit sie wie geschaffen für die einzigartige Atmosphäre der Villa Brahms ist.

Diese ist während des Festivals täglich von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Zu sehen gibt es die aktuelle Schau »Neue Bahnen – Schumann und Brahms«, die anlässlich des 200. Geburtstags von Clara Schumann um einen Schwerpunkt zu der Komponistin, Pianisten und lebenslangen Brahms-Freundin ergänzt wurde. An den drei Konzertnachmittagen Montag, Mittwoch und Freitag lädt zudem ab 16 Uhr der Wintergarten mit Kaffee und Kuchen zum Verweilen ein.

Die Musikhochschule Lübeck veranstaltet seit der Gründung des Brahms-Instituts 1991 jedes Frühjahr ihr weit über die Region ausstrahlendes Festival. Die Konzertprogramme entstehen in engem Austausch zwischen künstlerischer Praxis und Musikforschung unter Projektleitung von Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Leiter des Brahms-Instituts an der MHL.


Noelia Balaguer Violoncello
Petar Kostov Klavier

6. Mai 2019 | 17 Uhr

BRAHMS-FESTIVAL 2019 »ABGRÜNDE – LICHTBLICKE«

EINSICHTEN AM NACHMITTAG – BRAHMS I

Violoncellosonate Nr. 1 e-Moll op. 38
Violinsonate Nr. 1 G-Dur op. 78
Klarinettensonate Es-Dur op. 120 Nr. 2

Programm

Johannes Brahms (1833–1897)

Violoncellosonate Nr. 1 e-Moll op. 38
I. Allegro non troppo
II. Allegretto quasi menuetto
III. Allegro

Noelia Balaguer Violoncello
Petar Kostov Klavier

Violinsonate Nr. 1 G-Dur op. 78
I. Vivace ma non troppo
II. Adagio – Più andante – Adagio
III. Allegro molto moderato

Julius Beck Violine
Viktor Soos Klavier

Klarinettensonate Es-Dur op. 120 Nr. 2
I. Allegro amabile
II. Allegro appassionato
III. Andante con moto – Allegro

Anna Paulova Klarinette
Valencia Koean Klavier

Sarah Hodgson Moderation

Bios

Die Cellistin Noelia Balaguer begann ihre musikalische Ausbildung im Alter von acht Jahren an der Ad Libitum Escuela de Música im spanischen València. 2007 nahm sie ihr Studium am Conservatorio Superior de Música Óscar Esplá in Alicante auf und setzte dies ab 2009 Conservatorio Superior de Música in Aragon fort. Seit dem Sommersemester 2014 gehört sie der Klasse von Prof. Ulf Tischbirek an der MHL an. Weitere musikalische Förderung erhielt sie von den Mitgliedern des Quiroga Quartetts und vielen renommierten Cellisten. Noelia Balaguer ist Mitglied des Master Symphony Orchestras und des Neue-Musik-Ensembles ›Grup Instrumental de València‹. Seit 2005 ist sie beim Atrivm Symphony Orchestra in Ontinyent als Solocellistin und Dozentin tätig. Bei den Symphonikern Hamburg war sie zwei Jahre im Zeitvertrag engagiert. Zudem spielt sie regelmäßig als Aushilfe mit der Hamburger Camerata.

Julius Beck wurde 1992 als Sohn zweier Musiker geboren und erhielt mit fünf Jahren seinen ersten Geigenunterricht. Er studierte an der Hochschule für Musik Nürnberg in der Klasse von Prof. Daniel Gaede und an der MHL bei Prof. Heime Müller. Zahlreiche Meisterkurse bei renommierten Geigern sowie Kammermusikunterricht ergänzen seine Ausbildung. Julius Beck wirkte unter anderem bei Konzerten des ensembleKONTRASTE, der Cappella Aquileia Heidenheim, sowie bei Produktionen des Staatstheaters Nürnberg als Akademist mit. Kammermusikalisch aktiv ist er zusammen mit seinem

Bruder Moritz Beck (Gitarre) als Duo. Seit September 2017 ist er festes Mitglied des NDR Elbphilharmonieorchesters. Er ist er u. a. mehrfacher Bundespreisträger sowie Sonderpreisträger für die Interpretation zeitgenössischer Musik bei »Jugend musiziert«, Talentpreisträger des Theatervereins der Stadt Fürth und Stipendiat der Peter-Pirazzi-Stiftung.

Sarah Hodgson, geboren in Dresden, studierte Musikwissenschaft, Slavische Philologie und Theaterwissenschaft in Mainz und Moskau. Ihr Forschungsaufenthalt zur Magisterarbeit über Sergej Prokofievs Feurigen Engel in Moskau wurde durch ein Stipendium der Alfred-Toepfer-Stiftung F.V.S. gefördert. Nach dem Abschluss des Magisterstudiums wirkte sie als freie Mitarbeiterin am Akademieprojekt Kritische Ausgabe der Werke von Richard Strauss mit. Seit Oktober 2014 arbeitet sie als Doktorandin am Brahms-Institut den Nachlass von Renate Wirth auf und verfasst bei Prof. Dr. Wolfgang Sandberger ihre Dissertation über Julius Stockhausen. Mit Beginn des Jahres 2019 übernahm sie zudem die Geschäftsstelle des Europäischen Hanse-Ensembles.

Petar Kostov studiert Klavier an der Musikhochschule Lübeck in der Klasse von Prof. Konrad Elser. Seinen ersten Klavierunterricht bekam er im Alter von 6 Jahren. 2013 nahm er in Wien ein Studium bei Roland Batik, Jura Margulis und Klaus Sticken auf. Er besuchte zudem Meisterkurse bei Paul Badura-Skoda, Bozhidar Nojev, Alexander Jenner und Boris Berman.  Petar Kostov ist mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Klavier- und Kammermusikwettbewerbe, wie z.B. bei den Internationalen Kammermusik Festivals »Allegro Vivo« 2016 sowie bei der Austria-China Youth Competition 2017. Im Rahmen von »Wien Modern 2018« spielte Petar Kostov im Wiener Konzerthaus die Aufführung des Sequenze-Zyklus von Luciano Berio. Sein Debüt mit Orchester gab er 2013 mit dem Orchester der Staatsoper Plovdiv.

Anna Paulová, geboren 1993 in Prag, begann im Alter von 11 Jahren Klarinette zu spielen. 2009 trat sie als Solistin der Prager Kammer-Philharmonie unter Leitung von Leoš Svárovsky auf und begann im selben Jahr ein Studium am Prager Konservatorium bei Prof. Milan Polák und Prof. Ludmila Peterková. Ab 2013 studierte sie an der Akademie der musischen Künste in Prag und gehört nun der Klarinettenklasse von Prof. Sabine Meyer und Prof. Reiner Wehle an der MHL an. Anna Paulová hat seit dem Kindesalter zahlreiche Preise gewonnen, u.a. bei den Wettbewerben »Pro Bohemia«, »Giacomo Mensi«, Yamaha Stipendien Wettbewerb und beim Internationalen Musikwettbewerb Prager Frühling. Als Solistin trat sie zuletzt im Juni 2014 mit der Tschechischen Philharmonie unter Leitung von Jiří Bělohlávek auf. Zahlreiche Meisterkurse bei renommierten Klarinettisten sowie Workshop- und Festivalteilnahmen bereichern ihre Ausbildung.

Pianist Viktor Soos studiert er an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konrad Elser. Zuvor war er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M. Meisterkurse besuchte er u. a. bei Andrzej Jasinski, Lilya Zilberstein, Jacques Rouvier, Dmitri Alexeev und Eric le Sage. Viktor Soos ist Stipendiat der Stiftung Live Music Now, der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 2015 erhielt er den 1. Preis beim internationalen Rotary Klavierwettbewerb in Essen, 2017 folgten der Yamaha Stipendienwettbewerb sowie der 54. Possehl-Musikpreis. Seine Konzerttätigkeit führte ihn bisher u. a. nach Chile, Finnland, Frankreich, Italien und Tschechien. Er spielte mit Orchestern wie den Lübecker Philharmonikern, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und der Staatskapelle Halle. Hinzu kommen Radioaufnahmen für Deutschlandradio, NDR, MDR, WDR und SWR.

Eintritt 11 / 8 € (keine Ermäßigung)

Vorverkauf: bei allen Vorverkaufsstellen des Lübeck-Ticket und online über www.luebeck-ticket.de
Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Daniel Burmeister Viola
Jakob Linowitzki Klavier

8. Mai 2019 | 17 Uhr

BRAHMS-FESTIVAL 2019 »ABGRÜNDE – LICHTBLICKE«

EINSICHTEN AM NACHMITTAG – BRAHMS II

Violasonate f-Moll op. 120 Nr. 1
Violinsonate Nr. 2 A-Dur op. 100

Programm

Johannes Brahms (1833–1897)

Violasonate f-Moll op. 120 Nr. 1
I. Allegro appassionato
II. Andante un poco adagio
III. Allegretto grazioso
IV. Vivace

Daniel Burmeister Viola
Jakob Linowitzki Klavier

Violinsonate Nr. 2 A-Dur op. 100
I. Allegro amabile
II. Andante tranquillo
III. Allegretto grazioso (quasi andante)

Dorothea Schupelius Violine
Gunnar Mextorf Klavier

Teresa C. Ramming Moderation

Bios

Der gebürtige Hamburger Daniel Burmeister erhielt mit fünf Jahren seinen ersten Geigenunterricht, bevor er schon kurze Zeit später zur Bratsche wechselte. 2014 nahm Prof. Barbara Westphal ihn als Jungstundenten in ihre Klasse an der Lübecker Musikhochschule auf, bevor er dort 2016 sein Bachelorstudium begann. Daniel Burmeister war Mitglied des Bundesjugendorchesters mit dem er unter der Leitung von Sir Simon Rattle, Markus Stenz u.a. Tourneen nach Asien, Afrika, Mittelamerika und durch Europa unternahm. Weitere musikalische Anregungen erhielt er von Prof. Volker Jacobsen, Prof. Andra Darzins und Prof. Gesine Dreyer. Er ist Mitglied des DeLia Quartetts, das u.a. 2017 Quartet-in-Residence des Classical Beat-Festivals war.

Jakob Linowitzki wurde 1996 in Lübeck geboren und erhielt 2003 seinen ersten Klavierunterricht an der Musikschule der Gemeinnützigen. Es folgten mehrfache Auszeichnungen beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« in verschiedenen Kammermusikformationen und als Solist. 2015 begann er das Studium Bachelor of Music an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konrad Elser. Bereits 2012 gründete er mit den Brüdern Jonathan und Lukas Schwarz das »Lübsche Trio«, das u.a. 2015 im Hauptprogramm des Schleswig-Holstein Musik Festival debütierte. Das Trio ist Stipendiat von »Live Music Now«. Jakob Linowitzki ist neben der solistischen und kammermusikalischen Tätigkeit auch aktiv als Liedbegleiter und Jazz-Pianist und erhielt 2017 beim Possehl-Musikpreis in Lübeck die Auszeichnung als bester Klavierbegleiter.

Gunnar Mextorf erhielt im Alter von sieben Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Ab 2006 wurde er von Prof. Christopher Oakden unterrichtet, der ihn auch weiter betreute, als er 2010 als Jungstudent in das Institut zur Frühförderung Musikalisch Hochbegabter der HMTM Hannover aufgenommen wurde. Seit dem Wintersemester 2013/14 studiert er bei Prof. Manfred Aust an der MHL. Neben seinem Studium erhielt er im Rahmen von Meisterkursen u. a. bei Vladimir Stoupel, Prof. Anthony Spiri und Olivier Gardon weitere musikalische Impulse und konnte auch als Kammermusiker im Duo und Trio umfangreiche Erfahrungen sammeln. Gunnar Mextorf war mehrfacher Preisträger aller Ebenen des Wettbewerbs »Jugend Musiziert«. Er wurde durch das Deutschlandstipendium gefördert und war zudem Stipendiat der Marie-Luise-Imbusch-Stiftung.

Teresa C. Ramming hat an der Universität Zürich Musikwissenschaft, Deutsche Literaturwissenschaft und Allgemeine Vergleichende Literaturwissenschaft studiert. 2012–2017 war sie Semesterassistentin am Lehrstuhl von Prof. Dr. Laurenz Lütteken am Musikwissenschaftlichen Institut in Zürich, 2015 Hospitantin in der Programmheftredaktion von BR-Klassik. Sie schreibt Konzertprogrammtexte für mehrere Kultureinrichtungen. Ihre interdisziplinäre Masterarbeit Die Musik in Simone de’ Prodenzanis »Il Saporetto« wurde mit dem Semesterpreis der Universität Zürich ausgezeichnet. Seit Januar 2018 ist sie Volontärin und Doktorandin am Brahms-Institut.

Eintritt 11 / 8 € (keine Ermäßigung)

Vorverkauf: bei allen Vorverkaufsstellen des Lübeck-Ticket und online über www.luebeck-ticket.de
Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Abigail McDonagh Violine
Jorma Marggraf Klavier

10. Mai 2019 | 17 Uhr

BRAHMS-FESTIVAL 2019 »ABGRÜNDE – LICHTBLICKE«

EINSICHTEN AM NACHMITTAG – BRAHMS III

Violinsonate Nr. 3 d-Moll op. 108
Violoncellosonate Nr. 2 F-Dur op. 99

Programm

Johannes Brahms (1833 – 1897)

Violinsonate Nr. 3 d-Moll op. 108
I. Allegro
II. Adagio
III. Un poco presto e con sentimento
IV. Presto agitato

Abigail McDonagh Violine
Jorma Marggraf Klavier

Violoncellosonate Nr. 2 F-Dur op. 99
I. Allegro vivace
II. Allegro affettuoso
III. Allegro passionato
IV. Allegro molto

Kang Hyun Lee Violoncello
Risa Kojima Klavier

Lea Kollath Moderation

Bios

Die Pianistin Risa Kojima wurde 1993 in Japan geboren und begann ihre Klavierausbildung im Alter von vier Jahren. Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, darunter Kitamoto Piano Competition, Young Artist Piano Concours und Akira Miyoshi 7ème concours de piano. Risa Kojima studierte an der Hochschule für Musik Tokyo und besuchte Meisterkurse bei Prof. Nikita Fitenko, Prof. Abo Kuyumjian, Prof. Bernd Goetzke, Prof. Ronan O’Hora und Prof. Olivier Gardon. Ihre Konzerttätigkeit führte sie in renommierte Säle in Japan und Europa. Nach ihrem Abschluss in Japan setzte sie ihre Studien am Hamburger Konservatorium bei Gundel Deckert und Christiane Behn fort. Derzeit ist sie Master-Studentin an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Konstanze Eickhorst.

Lea Kollath, 1991 in Kiel geboren, studierte »Musik vermitteln« mit dem Hauptfach Klavier an der Musikhochschule Lübeck sowie Germanistik an der Universität Hamburg. Seit Januar 2018 promoviert sie am Brahms-Institut über den jungen Johannes Brahms und die romantische Literatur. Ihr Dissertationsprojekt wird durch ein Stipendium des Zentrums für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck (ZKFL) gefördert.

Kanghyun Lee begann seinen Violoncello-Unterricht im Altern von elf Jahren und gab bereits mit zwölf Jahren sein erstes Konzert mit Haydns C-Dur Konzert. Es folgten zahlreiche Auftritte in berühmten Konzertsälen wie der Carnegie Hall und der Foundation Louis Vuitton. Als ›Rising Star‹ spielte er Schostakowitschs Cello Konzert Nr. 1 mit dem Korean Symphony Orchestra. Zudem trat er als Solist unter Dirigent Michael Sanderling mit dem Tongyeong Festival Orchestra auf. Kanghyun Lee hat zahlreiche renommierte Preise und Stipendien gewonnen und Meisterkurse bei herausragenden Cellisten wie Frans Helmerson, David Geringas, Tsuyoshi Tsutsumi, David Finckel, Philippe Muller, und Gautier Capucon besucht. An der Musikhochschule Lübeck studiert er im Master-Studiengang bei Prof. Troels Svane.

Jorma Marggraf, 1998 in Dresden geboren, begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierunterricht und war von 2014-2016 Frühstudent an der Martin-Luther-Universität Halle bei Prof. Marco Antonio de Almeida. Zurzeit studiert er Klavier bei Prof. Konrad Elser an der Musikhochschule Lübeck. Er war sowohl solistisch als auch kammermusikalisch bei einer Vielzahl von Wettbewerben erfolgreich. Als Solist spielte er unter anderem mit der Staatskapelle Halle und den Lüneburger Sinfonikern unter Dirigenten wie Heribert Beissel und Josep Caballé-Domenech. Jorma Marggraf ist Stipendiat von Live Music Now, MusikErkennen und der Jütting-Stiftung Stendal sowie Empfänger des Deutschlandstipendiums.

Abigail  McDonagh, Violine, wurde in Dublin (Irland) geboren und studiert heute an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Maria Egelhof. 2015 gab Abigail ihr Debut an der New Yorker Carnegie Hall als erste Preisträgerin der International Shining Stars Debut Series. 2017 gewann sie zweite Preise bei der VI Stockholm International Competition und bei der Great Composers Series für ihre Interpretation eines Stücks aus dem 19. Jahrhundert. Zu ihren Auszeichnungen gehören auch Preise wie der angesehene Bank of Ireland Catherine Judge Memorial Award und der Arthur Daley Memorial Prize. Abigail McDonagh ist Stipendiatin der Ad Infinitum Foundation der Musikhochschule Lübeck sowie von MusikErkennen. 

Eintritt 11 / 8 € (keine Ermäßigung)

Vorverkauf: bei allen Vorverkaufsstellen des Lübeck-Ticket und online über www.luebeck-ticket.de
Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

Die Villa Brahms verfügt über eine rollstuhlgerechte Ausstattung.