Veranstaltungen in der Villa Brahms

Das Brahms-Institut freut sich, Sie zu unseren Konzertreihen, Themenabenden und Vorträgen in sein Domizil einladen zu dürfen.

Der Hansensaal bietet den stilvollen Rahmen für unsere Konzerte und Vorträge, die Johannes Brahms aus ganz unterschiedlichen Perspektiven in den Blick nehmen. Ein Schwerpunkt der Vermittlung liegt dabei auf dem Dialog von Forschung und Praxis, von Wort und Musik.

Für Informationen zu Veranstaltungen, die kürzlich stattfanden, besuchen Sie bitte auch unsere Rückschau.

Die Villa Brahms verfügt über eine rollstuhlgerechte Ausstattung.

Aktuelle Termine:


Eduard Reményi und Johannes Brahms

Montag 8.5.2017, 17 Uhr

Brahms-Festival

»AUFBRUCH«

Werke von Beethoven, Brahms, Ernst und Mendelssohn Bartholdy

Yurina Otsuka Violine
Yoko Kuwahara Klavier

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Was ist Heimat? Ein Ort, ein Gefühl. Eine utopische Idee? Das Brahms-Festival 2017 ist dem schillernden Begriff auf der Spur. Die renommierten Dozierenden und ihre herausragenden Studierenden an der MHL zeigen, wofür »Heimat« in der Musik stehen kann. Das Konzert „Aufbruch“ rekonstruiert mit Werken von Beethoven, Brahms und Mendelssohn eine Konzertreise durch Norddeutschland, die der 20-jährige Brahms 1853 mit dem wenig älteren ungarischen Geiger und Freiheitskämpfer Reményi unternommen hat.

Programm:

»Über die Heide hallet mein Schritt«

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Ungarischer Tanz Nr. 2 d-Moll
bearbeitet für Violine und Klavier von Joseph Joachim

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
aus: Lieder ohne Worte
Andante con moto (E-Dur op. 19 Nr. 1)
Moderato (A-Dur op. 19 Nr. 4)
Allegro leggiero (fis-Moll op. 67 Nr. 2)

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
aus: Sonate für Violine und Klavier c-Moll op. 30 Nr. 2
Allegro con brio

Heinrich Wilhelm Ernst (1814 – 1865)
Élégie sur la mort d’un object chéri op. 10

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Scherzo es-Moll op. 4
Ungarische Tänze Nr. 1 g-Moll, Nr. 7 A-Dur und Nr. 5 g-Moll
bearbeitet für Violine und Klavier von Joseph Joachim

Eintritt 10 / 7 Euro (keine Ermäßigung)
Eintrittskarten gibt es bei den Vorverkaufsstellen des Lübeck-Ticket. Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Johannes Brahms

Mittwoch 10.5.2017, 17 Uhr

Brahms-Festival

»UND A BISSELE FALSCHHEIT IS AU WOHL DABEI«

Werke von Brahms sowie Lieder aus »Des Knaben Wunderhorn« von Mahler, Mendelssohn, Bartholdy, Schumann, Strauss und Zemlinsky

Dorothee Bienert, Celina Denden,
Anna Eufinger, Anastasia Lakka-Boni,
Lisa Ziehm Sopran
Milena Juhl, Tania Renz Mezzosopran
Annemarie Wolf Alt
Sargis Mzikyan Tenor
Johannes Schröder Bariton
Kolja Martens Bass
Minguen Chou, Mana Tabata Horn
Jara Egen Harfe
Jakob Linowitzki Klavier

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger Moderation

Das Volkslied spiegelt wie kaum eine andere musikalische Form den Heimatbegriff. Es steht daher im Mittelpunkt der moderierten Konzertreihe in der Villa Eschenburg. Mit dem etwas provokanten, einem Volkslied entlehnten Konzerttitel »Und a bissele Falschheit ist au wohl dabei« ist das Konzert am Mittwoch, 10. Mai dem Liedschaffen von Johannes Brahms gewidmet. Unter anderem sind die Volkskinderlieder und das Vokalquartett op. 64 „An die Heimat“ zu hören. Erstmals im Programm des Brahms-Festivals: die »Vier Gesänge für Frauenchor« op. 17 in der aparten Besetzung für Frauenstimmen, zwei Hörner und Harfe.

Programm:

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Da unten im Tale WoO 33 Nr. 6
An die Heimat op. 64 Nr. 1

Johannes Brahms (1833 – 1897)
aus: Volkskinderlieder WoO 31
Dornröschen / Der Mann / Das Schlaraffenland / Die Nachtigall / Heidenröslein / Dem Schutzengel / Beim Ritt auf dem Knie / Weihnachten / Der Jäger im Walde / Die Henne / Wiegenlied / Marienwürmchen / Das Mädchen und die Hasel / Sandmännchen

Johannes Brahms (1833 – 1897)
aus: Sonate für Klavier C-Dur op. 1
Andante (nach einem altdeutschen Minnelied: »Verstohlen geht der Mond auf«)

Johannes Brahms (1833 – 1897)
aus: Zwölf Deutsche Volkslieder WoO 35
Erlaube mir, feins Mädchen / Der Fiedler

Johannes Brahms (1833 – 1897)
aus: Vierzehn Deutsche Volkslieder WoO 34
Vom heiligen Märtyrer Emmerano / In stiller Nacht
Vertonungen aus »Des Knaben Wunderhorn«

Robert Schumann (1810-1856)
Marienwürmchen op. 79 Nr. 13

Richard Strauss (1864 – 1949)
Junggesellenschwur op. 49 Nr. 6

Gustav Mahler (1860 – 1911)
Wer hat dies Liedlein erdacht

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Altdeutsches Frühlingslied op. 86 Nr. 6

Alexander Zemlinsky (1871 – 1942)
Altdeutsches Minnelied op. 2 Nr. 2 II

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Wiegenlied op. 49 Nr. 4 »Guten Abend, gut‘ Nacht«

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Vier Gesänge für Frauenchor, zwei Hörner und Harfe op. 17
Es tönt ein Harfenklang / Lied des Narren /Der Gärtner / Gesang aus Fingal

Eintritt 10 / 7 Euro (keine Ermäßigung)
Eintrittskarten gibt es bei den Vorverkaufsstellen des Lübeck-Ticket. Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Schottische Trachten

Freitag 12.5.2017, 17 Uhr

Brahms-Festival

»THE BLUE BELL OF SCOTLAND«

Schottische Lieder von Haydn und Beethoven im Dialog mit Duos für zwei Violinen von Bartók

Dorothee Bienert Sopran
Milena Juhl Mezzosopran
Younggi Moses Do Tenor
Milad Kuhpai Bass
Shoko Murakami, Ana Nedobora, Andrés Murillo Aydillo Violine
Laura Moinian Violoncello
Mutsumi Saiki Klavier

Stefan Weymar M.A. Moderation

Dem Volkslied kommt bei der Konstruktion von Heimat durch Musik eine besondere Funktion zu, ob bei Brahms oder anderswo in Europa: So spiegelt sich die Schottland-Begeisterung etwa in den Lied-Bearbeitungen des Konzerts  „The blue bell of Scotland“. So prominente Komponisten wie Haydn und Beethoven haben sich an dem werbewirksamen Heimat-Projekt des Verlegers George Thomson beteiligt und vertonten schottische Volkslieder.

Programm:

Béla Bartók (1881 – 1945)
Duos für zwei Violinen

Joseph Haydn (1732 – 1809)
The broom of the Cowdenknows Hob. XXXIa:170
The blue bell of Scotland Hob. XXXIa:176
Rastling roaring Willy Hob. XXXIa:227

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Duncan Gray WoO 156 Nr. 2
The soldier WoO 157 Nr. 2
Charlie is my darling WoO 157 Nr. 3

Eintritt 10 / 7 Euro (keine Ermäßigung)
Eintrittskarten gibt es bei den Vorverkaufsstellen des Lübeck-Ticket. Restkarten und Catering eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn


Konstanze Eickhorst

Mittwoch 31.5.2017, 19 Uhr

Musik im Museum

»Zu Gast bei Brahms«

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger im Gespräch mit Prof. Konstanze Eickhorst, Klavier

Unter dem Motto „Zu Gast bei Brahms“ stellt Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger abwechselnd Dozenten der Musikhochschule Lübeck vor. Am 31. Mai nimmt die Pianistin Konstanze Eickhorst zum Gespräch auf dem weißen Sessel Platz. Anschließend wird sie das Publikum mit ihrem Lieblingsstück überraschen.

Für Konstanze Eickhorst begann die internationale Konzerttätigkeit nach dem Gewinn der Wettbewerbe "Clara Haskil" und "Geza Anda" sowie vorderen Platzierungen beim Bach-Wettbewerb in Toronto und beim "Concours Reine Elisabeth" in Brüssel. Die Pianistin wird als Solistin und Kammermusikerin in die Musikmetropolen der Welt eingeladen, gastiert unter anderem bei den Salzburger Festspielen, den Luzerner Festspielen und spielt mit Orchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchester des Bayerischen Rundfunks, dem Toronto Symphony oder dem Royal Philharmonic Orchestra London. Seit vielen Jahren ist Konstanze Eickhorst Mitglied des Linos-Ensemble, das in Besetzungen von Duo bis Septett ein breites Repertoire pflegt. Cpo, Capriccio, Genuin und weitere CD-Lables produzieren mit Konstanze Eickhorst.

Sie studierte bei Karl-Heinz Kämmerling und Vlado Perlemuter. Als 28-jährige zur Professorin in Hannover ernannt, folgte sie einige Jahre darauf einem Ruf an die Musikhochschule Lübeck. Konstanze Eickhorst leitet Meisterkurse für Solisten und Ensembles und wird als Jurorin zu internationalen Wettbewerben eingeladen. Seit mehreren Jahren führt sie den Juryvorsitz des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen und arbeitet im künstlerischen Ausschuss.

Eintritt frei

»Brahms-Festival 2017«


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