Das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck wurde 1990
mit der Erwerbung der weltweit größten privaten Brahms-Sammlung
(Sammlung Hofmann) gegründet. Als sogenanntes "An-Institut"
ist das Brahms-Institut der Musikhochschule Lübeck angegliedert.
Die Einrichtung steht seit 1999 unter der Leitung von Prof.
Dr. Wolfgang Sandberger
Dank der großzügigen Unterstützung zahlreicher
Stiftungen konnte die Sammlung in den letzten Jahren um einige hochkarätige
Schätze gezielt erweitert werden.
Im Sommer 2002 zog das Brahms-Institut in ein neues, repräsentatives
Domizil, die Villa Eschenburg
auf dem Jerusalemsberg in Lübeck. Nach dem Umzug in das klassizistische
Landhaus hat sich das Institut weiter einem interessierten Publikum
geöffnet - mit Konzerten, Vorträgen, Themenabenden und
einer Ausstellung.
Sammeln verpflichtet - diesem Motto entsprechend hat das Institut
vielfältige Aufgaben: Die Bestände werden durch gezieltes
Sammeln erweitert, bewahrt und wissenschaftlich erschlossen. Zu
der Erschließung der Sammlung gehört auch die Bereitstellung
in digitaler Form.
Darüber hinaus sind am Institut Forschungsprojekte angesiedelt
wie zuletzt das DFG-Projekt " Brahms-Briefwechsel-Verzeichnis".
Durch die enge Verbindung von Brahms-Institut und Musikhochschule
unter einem Dach hat sich auch der fruchtbare Austausch von Musikforschung
und künstlerischer Praxis weiter intensiviert. Das Brahms-Festival
der Musikhochschule Lübeck, das jedes Jahr zu den Höhepunkten
im Veranstaltungskalender der Musikhochschule gehört, ist dafür
ein vielbeachtetes Beispiel.