Erst- und Frühdrucke / "Digitaler Notenschrank"

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Das Brahms-Institut besitzt die weltweit größte Sammlung an Erst- und Frühdrucken der Werke von Johannes Brahms. Durch die Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr konnte das Institut die Idee des "Digitalen Notenschrankes" realisieren.

Eingeschlossen sind alle unterschiedlichen Ausgabeformen der Erstdrucke eines Werkes (Partitur, Klavierauszug, Stimmen), die bis 1902 - dem Publikationsjahr der posthum veröffentlichten Elf Choralvorspiele für die Orgel op. 122 - erschienen sind. Später gedruckte Werke aus Institutsbeständen, die u.a. von der Deutschen Brahms-Gesellschaft, Berlin, und im Rahmen der Alten Brahms-Gesamtausgabe (Leipzig 1927) herausgegeben wurden, blieben von der Digitalisierung ausgeschlossen.

Über der Liste der zu einem Werk vorhandenen Quellen befinden sich dessen bibliographische Angaben.

Rote Zeilen
zeigen an, dass die erwähnten Quellen im Brahms-Institut aufbewahrt werden.

Grüne Zeilen
weisen auf Informationen hin, die über eine Datenbank der Johannes Brahms Gesamtausgabe, Forschungsstelle Kiel, recherchiert wurden.
(Brahms-Rezeption in vier Musikzeitschriften des 19. Jahrhunderts, finanziert von der Peter Klöckner-Stiftung und der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, beantragt und geleitet von Michael Struck, durchgeführt von Katrin Eich, Wilhelm Voß [†] und Christiane Wiesenfeldt).

Die einzelnen Seiten der Ausgaben sind in einer einheitlichen Breite von 950 Pixeln im Jpg-Format abgelegt. Die Ausgaben öffnen sich jeweils in einem neuen Fenster und können am oberen Bildrand vor- und zurück geblättert werden. Mit dem Menü rechts am oberen Bildrand können bestimmte Seiten, Sätze, Liedertitel, etc. direkt angewählt werden. Auch unbedruckte und nachträglich eingefügte Seiten wurden digitalisiert. Größe und Position der Fenster lassen sich beliebig verändern. Die Seite, die sich zunächst öffnet, ist immer die Titelseite / das Titelblatt.

Es ist möglich, beliebig viele Fenster gleichzeitig zu öffnen (z. B. Partitur und Stimme und Klavierauszug), um die Notentexte direkt zu vergleichen. Die Funktionen des Menüs bleiben dabei in jedem Fenster erhalten. Allerdings empfiehlt sich hier aus Platzgründen der Einsatz von zwei möglichst vertikal ausgerichteten Bildschirmen. Eine entsprechende Grafikkarte ist ab ca. 25.- Euro im Fachhandel zu haben.

 

 

 

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