Digitales Archiv

Wie zahlreiche andere Institutionen hat auch das Brahms-Institut vor einigen Jahren begonnen, seine kostbaren Bestände zu digitalisieren und über das Internet zu präsentieren. Herzstück der Digitalisierung ist die 1990 für die Institutsgründung erworbene Sammlung Hofmann. Ihr Bestand ist anhand der vergebenen Inventarnummern (Inv.-Nr.) ausgewiesen, die jeweils mit „ABH“ (für Altbestand Hofmann) beginnen.

Ziel ist es, in naher Zukunft die gesamten Archivbestände in digitaler Form zur Verfügung zu stellen. Die ausgezeichnete Qualität der Digitalisate lässt für editorische und publizistische Zwecke keine Wünsche offen.

Begonnen wurde 2003 mit dem Fotobestand, der zum großen Teil aus dem Brahms-Nachlass stammt. 2006 folgten mit dem »Digitalen Notenschrank« die Erst- und Frühdrucke der Werke von Johannes Brahms. Dieses Großprojekt wurde vom Wissenschaftsministerium des Landes Schleswig-Holstein im Rahmen des Schleswig-Holstein-Fonds großzügig finanziert. Mit eigenen Mitteln wurden 2007 sämtliche Programmzettel und -hefte digitalisiert und für das Internet aufbereitet. Zuletzt ermöglichte wiederum das Land Schleswig-Holstein die Digitalisierung der Brahms-Autographe, Stichvorlagen, Brahms-Briefe und zahlreicher Erstdrucke Brahms gewidmeter Werke. Zudem stehen auch einzelne persönliche Dokumente wie etwa das Adressbuch des Komponisten zur Ansicht bereit.

Das Brahms-Institut braucht mit derzeit fast 30.000 online verfügbaren Digitalisaten den Vergleich mit anderen Institutionen nicht zu scheuen. Auch in gestalterischer Hinsicht setzt sich die Präsentation des Archivs von anderen deutlich ab.

Die Digitalisate liegen in einer Auflösung von 1.200 dpi (Fotos) bzw. 400 dpi (Autographe, Briefe, Drucke etc.) als RGB-Tifs vor und sind bereits sorgfältig freigestellt, um die graphische Weiterverarbeitung zu erleichtern.

Die Präsentation der einzelnen Seiten einer Einheit erfolgt über datenbank- und serverunabhängige HTML-Galerien, für die lediglich ein Browser und Java Script notwendig sind. Aktivieren Sie daher bitte Java-Script!

Fragen und Anregungen richten Sie bitte direkt an den Bibliothekar Stefan Weymar M. A..
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Das Brahms-Institut hat die Digitalisierung seiner Sammlung fortgesetzt.

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