Mitteilung des Instituts

Mittwoch, 12.02.2020

Januar-Heft der TONKUNST zum Thema »Widmungen«
Dokumentation der von Brahms-Institut und HfM Weimar organisierten Tagung

Das Januar-Heft der TONKUNST bündelt Ergebnisse einer im September 2018 in Schloss Herrenhausen, Hannover, durchgeführten und von der VolkswagenStiftung großzügig geförderten interdisziplinären Tagung zum Thema »Zwischen Eigennutz, Inszenierung und Bekenntnis: Die künstlerische Widmung im 19. und frühen 20. Jahrhundert«. Sie flankierte zwei am Brahms-Institut der Musikhochschule Lübeck und am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena angesiedelte Forschungsprojekte zur Widmungspraxis in der Musik: zu den Widmungen an Johannes Brahms sowie an Felix Mendelssohn Bartholdy.

Die Motivation, beide Themen interdisziplinär zu bereichern und weiteren künstlerischen Widmungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts gegenüberzustellen, entstand für die Veranstalter der Tagung vor allem aus der gemeinsamen Beobachtung, dass für künstlerische Widmungspraxen weder eine etablierte Methodik noch Hermeneutik existiert, die Forschung hier also vielerorts Neuland betreten darf. Denn die neuzeitliche künstlerische Zueignungskultur, die sich im Spannungsfeld von utilitaristisch motivierten und bekenntnishaften Konzepten bewegt, ist bislang in Einzelfällen, nicht aber interdisziplinär auf ihre Gemeinsamkeiten hin befragt worden.

Das Heft versammelt die Beiträge von Frieder von Ammon, Wolfgang Bunzel, Burkhard Moenninghoff, Andrea Hammes, Hans-Joachim Hinrichsen, Christoph Flamm und Peter Schmitz.

Die TONKUNST kann formlos bestellt werden:

- telefonisch unter: 0049 (0)3643 - 90 818 32 (dienstags von 9–13 Uhr)
- per Fax unter: 0049 (0)3643 - 90 818 31
- per E-Mail unter: verein@die-tonkunst.de

Pro Heft wird eine Spende in Höhe von EUR 19.- zzgl. Versandkosten erbeten.




Johannes Brahms: Der Ueberläufer (mit einer Widmung an Rosalie Leser)
© Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck
externer Infolink
(http://www.die-tonkunst.de/)
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